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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Baum gebunden, auf ihn waren ihre Blicke vorzugsweise gerichtet,denn in seiner Nähe hoffte sic den Biencnjägcr zuerst wieder an-sichtig zu werden. In der That war cs nicht möglich, Jemandenzu sehen, der sich so zu sagen unterhalb des von der Hütte aus-gehenden Lichtes befand, denn die Spitze des Abhanges warf überAlles unter ihr einen tiefen Schatten.

Dieser Umstand war jedoch für le Bourdon von der größtenWichtigkeit, denn von der Dunkelheit, welche sich noch gesteigertzu haben schien, begünstigt, konnte er ganz nahe an seinen Freundheranschleichen. Wir verlassen Margaret, um uns wieder zudem Bieuenjäger zu gesellen, welcher jetzt seinem Ziele nicht mehrfern war.

Le Bourdon hatte nicht wenig Mühe, über das Moor wegzu-kommcn, indem er sich aber durch die Hemmuisse fortarbeitete undseine Richtung im Auge zu behalten suchte, kam er so zeitig, als erberechnet hatte, aus festen Grund. Er mußte natürlich mit dergrößten Vorsicht zu Werke gehen.

Die Indianer hatten, ihrer Sitte gemäß, Hunde bei sich, wiedieß auch bereits bemerkt worden. Zwei dieser Thiere waren zusehen, sie lagen fast in der Mitte zwischen dem Gefangenen und derThüre der Hütte. Le Bourdon hatte gesehen, wie ein Wilder dieseHunde fütterte, und cs schien ihm, als hätte erbemerkt, wie der In-dianer sie zu gleicher Zeit bedeutete, den Chippewa gut zu bewa-chen. Er wußte wohl, wie klug und dienstbeflissen diese Thiere wa-ren, deren sich die Indianer eher als Vorposten und Wächter be-dienen, als daß sie ihre Dienste auf der Jagd sehr in Anspruchnähmen. Ein indianischer Hund ist sehr aufmerksam und machtleicht Lärm, so wie er eine Spur rasch und auf weite Strecken hinverfolgt, selten aber nähert er sich dem Wilde oder greift es an, ermüßte es denn mit einem sehr furchtsamen, schwachen Geschöpfe zuthun haben.

Dcmungcachtet machte die Gegenwart dieser Hunde eine be-