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Neigung sei zu loben, wir wollen nicht behaupten, Alle könnten siefühlen, eben so weit sind wir entfernt zu glauben, daß Verbindun-gen, welche unter ihrem Einflüsse geschlossen werden, immer wün-schenswerth find, daß es aber eine solche Liebe gibt, glauben wireben so gewiß, als wir uns gezwungen sehen, an tausend niedereunbegreifliche Gesetze unserer launenhaften und doch so bewunderns-werthen Natur zu glauben.
Wir haben jedoch hier keine veronesische Geschichte, sondernbloß eine einfache Erzählung zu berichten, in welcher das rein mensch-liche Gefühl zuweilen eine bescheidene Aehnlichkeit mit jenem welt-berühmten Gemälde haben mag, dessen Semen in der schönen Stadtan den Ufern der Etsch spielen. —
Als le Bourdon seine Gefährtin, welche jetzt an dem Gelingenseines Wagnisses so innigen Antheil nahm, verlassen hatte, um denPfad durch das Moor in der Dunkelheit zu erspähen, begab sichMargaret hinter den Baum, um vor Allem ihre Laterne zu unter-suchen und sich zu überzeugen, ob das Licht gehörig brenne. Alssie sich in dieser Hinsicht beruhigt fühlte, wendete sie ihre Blickebesorgt der Richtung der Hütte zu.
Von dem Bienenjäger war mittlerweile jede Spur verloren,denn der Hügel bildete hier einen zu dunkeln Hintergrund, als daßsie lc Bourdon hätte sehen können. Aber das Feuer brannte nochhell in dem Shanty,— ein Beweis, daß die Wilden mit ihremKochen noch nicht fertig waren, obgleich mehrere ihre Eßlust gestilltund bereits Plätze ausgesucht hatten, wo sie die Nacht hinbringenwollten. Margaret freute sich, als sie bemerkte, daß diese Letzterensich in der Nähe des Feuers gelagert hatten, so warm auch dieNacht war. Wahrscheinlich thaten sie dieß, um den Mosquitos zuentgehen, welche man gewöhnlich in größerer oder geringerer An-zahl in den niedrigen Gegenden der neuen Länder und in der Näheder Flußufer findet.
Margaret sah den Chippewa, aufrecht stehend und an den