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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
Entstehung
Seite
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seinem Baume stieg, und leicht cm Margaretes Seite nicder-gleitcte.

Ohne eine der kostbaren Minuten zu verlieren, begab sich leBourdon sofort zu denCanoes und theilte Waring seinen Entschlußmit. Der Mond war jetzt uutergcgaugcu und die Nacht begünstigtedie Absichten le Bourdons. Auf den ersten Blick schien cs rath-sam, zu warten, bis die Wilden sich dem Schlafe überlassen hätten,und dann erst einen Versuch zu machen, sich der Hütte zu nähern,Boden war jedoch anderer Ansicht.

Sobald die Wilden ihr Lager ausgesucht, mußte eine allgemeineStille erfolgen, und dann hörten sie seine Schritte leichter, als solange Zungen und Füße und Zähne noch in Bewegung waren.Wer sich nach einem langen Marsche oder nach mühsamem Rudernzu Tische setzt, wendet seine Aufmerksamkeit gewöhnlich dem Essenzu, wie le Bourdon ans langer Erfahrung wußte, und der Augen-blick, wo der Hungrige und Müde sich sättigt, schien zu einemUeberfalle weit geeigneter, als der, wo er sich dem Schlafe über-ließ, vorausgesetzt, daß eine Wache ausgestellt wurde. Daß diePottawattamies diese letzte Vorsicht versäumen würden, glaubte leBourdon nicht, und er beschloß, nicht nur ciium Versuch zu machen,seinen Chippewa-Freuud zu retten, sondern diesen Versuch auf derStelle zu machen.

Nachdem er seinen Plan in kurzen Worten dargelcgt und Ma-ring um seinen Beistand gebeten hatte, nahm er von der Gesellschaftfeierlich Abschied, und schritt in die Nacht hinaus. Um die Be-wegungen des Bienenjägers zu verstehen, wird der Leser sich vonder Lage des Shanty und der Umgebung, auf welcher der jungeMann nun handelnd auftritt, ein klares Bild machen müssen.

Die Hütte stand auf einer kleine», ziemlich abschüssigen Höhe,welche von allen Seiten von so flachem Lande umgeben war, daßdieses viele nasse und sumpfige Stellen hatte. Die Höhe war ziem-lich bewaldet, und der flache Boden da und dort mit Erlen und