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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Niemand kann sagen, was er zu thnn vermag, bevor er einenVersuch gemacht hat. Ich habe keinen Gefallen an der Art, wiesie den Ehippewa behandeln, sie deutet darauf hin, daß sie nochSchlimmeres mit ihm Vorhaben. Man gibt ihm weder zu essen,noch läßt man ihn in die Hütte treten, dort steht der arme Burschein der Nähe des Shanty an Händen und Füßen gefesselt, an einenBaum gebunden. Sie haben nicht einmal so viel Erbarmen, daßsie ihm erlauben, sich zu setzen."

Margaret's sanftes Herz erbebte, als sie hörte, wie man denGefangenen behandelte, und sie erkundigte sich über andere Einzeln-hcitcn seines Gehabcns mit viel herzlicherer Thcilnahme, als seinZustand ihr früher «»geflößt hatte.

Der Bienensägcr beantwortete jede einzelne ihrer Fragen, undso erhielt das Mädchen ein treues Bild der Art, wie Tanbenflügelbehandelt wurde.

Obgleich die Wilden wahrscheinlich die Absicht nicht hatte»,den Ehippewa vorerst zu martern, so war die Art, wie sic ihn ge-fesselt und gebunden hatten, an sich selbst schon eine Marter. SeineArme waren an den Ellbogen auf den Rücken gebunden und dieHände vorncn fest ungezogen. Die Füße waren doppelt, über denKniecn und an den Knöcheln, gefesselt. Um den Körper lies einschwerer Strick von Bast, mit welchem der Gefangene an einemBuchcnbanmc festgehaltcn wurde, welcher gegen dreißig Fuß vonder Thüre der Hütte und fast in einer Linie mit dem Feuer drinnenund dem Lugplatze le Bourdon's stand, so daß dieser mit Hilfeseines Glases alle diese Einzclnheitcn genau sehen konnte.

Die Wilden, welche sich auf die Art, wie sie ihren Gefangenengeknebelt hatten, sowie auf ihre Hunde verließen, bekümmerten sichwenig um den Ehippewa, Jeder schien nur darauf bedacht, sichein gutes Mahl und ein trockenes Lager für die Nacht zu ver-schaffen.

All' dicß sah und merkte sich der Biencnjäger, che er von