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habe drei Canoes vorbei kommen sehen, und hier haben vierangelegt."
„Ihr mögt ganz recht haben, Margaret. Man kann nicht an-nehnicn, daß die Canoes, welche Ihr hier in den Sec treten sähet,die einzigen sind, die dort schwimmen. Die Wilden mögen abersein, wer sic wollen, — die Klugheit gebietet uns, ihnen möglichstferne zu bleiben, und dieß um so mehr, als ich sehe, daß sie Tauben-flügel, welcher, wie ich weiß, ein amerikanischer Indianer ist, alseinen ihrer Feinde behandeln."
„Womit beschäftigen sich die Wilden jetzt, Bourdon? Bereitensie ihr Esten oder martern sie ihren Gefangenen?"
Dieß Letztere ist heute Nacht noch nicht zu fürchten. Es herrschteine große Unruhe und Unbehaglichkeit unter ihnen, als röchen sieimmer noch das Fcuerwaster, einige aber machen sich am Feuer zuschaffen und kochen. Ich wollte gern all' meinen Honig darum ge-ben, schöne Margaret, wenn ich Taubenflügel retten könnte. Er istei» guter Bursche für einen Wilden, und widmet sich uns mit Herzund Hand in diesem neuen Kriege, welcher, wie er sagt, zwischenEngland und uns ausgebrochen ist."
„Ihr werdet doch gewiß Euer Leben nicht auf das Spiel setzen,um einen Wilden zu retten, der auf's Gcrathewohl tödtet und seal-pirt, wie dieser Chippcwa gethan hat."
„Darin folgte er nur den Sitten seiner Farbe und Nasse. Ichdarf wohl sagen, daß wir Manches thnn, das nach den Begriffender Indianer eben so schlecht ist. Ihr könnt überzeugt sein, Mar-garet, sähe mich dieser Mann in den Händen der Pottawattamies,er würde mich zu retten suchen."
„Aber was könntet Ihr, der Einzelne, thnn, wenn Zwanziggegen Euch kampffertig dastehen?" fragte Margaret in fast vor-wurfsvollem Ton, und als nehme sie an der Wohlfahrt des jungenBicnenjägcrs mehr Authcil, als sie offen auszusprechen für guthielt.