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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Seite
103
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er sich preisen, wenn seine Gefangennehmer nicht erfahren, wasmit dem Häuptlinge vorging, der in der Nähe meiner Hütte gc-tödtet wurde, und dessen Leiche wir an einen Baumstamm gelehntfanden."

Glaubt Ihr, die Wilden würden den Tod ihres Bruders andiesem unglücklichen Menschen rächen?"

Ich weiß, daß er im Sold unseres Generals zu Detroit ist,mährend die Pottawattamies in dem Solde der Engländer stehen.Dich würde allein schon hinreichen, sie feindselig gegen einander zustimmen, und cs ist auch ohne Zweifel die Ursache seiner Gefangen-nahme, aber ich sehe nicht ein, wie Indianer hier am See etwasvon dem wissen können, was fünfzig bis sechzig Meilen weit in denLichtungen sich begeben hat."

Vielleicht gehören die Wilden in den CanocS zu dem Stammdes von Euch erwähnten Pottawattamie, und sie fanden Mittel,seinen Tod und den Namen des Mörders zu erfahren."

Der Bienenjäger war über den raschen, scharfen Blick des jun-gen Mädchens erstaunt, denn dieser Gedanke war eben so verständigals sinnreich. Die Art, wie die geistige Kraft durch die Wildnißfliegt, hatte ihn oft überrascht, und es war sehr möglich, daß dieSchaar, welche er jetzt vor sich hatte, von dem Schicksale des Häupt-lings, dessen Leiche er in den Lichtungen gefunden, gehört hatte,so rasch diese Nachricht auch einen so weiten Weg zurückgelegt habenmußte.

Der Umstand jedoch, daß die Canocs von Norden kamen, sprachgegen diese Annahme, und nachdem le Bourdon einen Augenblicküber die Sache nachgedacht hatte, thcilte er seiner Gefährtin diesenEinwand mit.

Wissen wir denn gewiß, daß dieß dieselben Eanocs sind,welche ich diesen Nachmittag habe vorüber kommen sehen?" fragteMargaret, welche die Schwierigkeit sogleich durchschaute.Ich