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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Bienenjäger, welcher noch auf dem Baume weilte, die Bewegungender Canoes der Indianer sehen, die Männer aber, welche sich darinbefanden, waren nicht zu erkennen, und nur mit Mühe ermittelteer ihre Anzahl genau. Von drei Canoes erhielt jedes fünf, in demvierten waren sechs, so daß die Gcsammtzahl einundzwanzig Per-sonen betrug.

Dieß war eine Macht, welcher man nicht wicderstehen konnte,wenn sie sich als eine feindliche ergab, und die Kunde von der Un-gleichheit der Kräfte mahnte unsere Flüchtlinge an die Nothwendig-keit, Vorsicht und Klugheit zu üben.

Die Fremden landeten gerade unter der Hütte, oder an derStelle, an der Whiskey Herz gewohnt war, sein Canoe anzulegen,und von welcher der Bicnenjäger es erst vor wenigen Stunden ent-fernt hatte. Wahrscheinlich hatten die Wilden diesen Platz ge-wählt, weil das User hier frei von Reis war und die nahe Er-höhung des Bodens einen guten Ausblick und einen behaglichenLagerplatz darbot.

Mehrere Wilde tappten sich alsbald am Flusse empor, alssuchten sie einen passenden Platz, um ihr Feuer anzumachen, undeiner von ihnen entdeckte bald die Hütte. Der Krieger verkündigteseinen Fund durch einen gellenden Ruf, und ein Dutzend Indianerwaren im Nu in dem Shanty und um dasselbe versammelt. Allesdieß ließ gewahren, daß die Flüchtlinge ihre Maßregeln mit Um-sicht getroffen hatten.

Blüthe stand unter dem Baume und le Bourdon sagte ihr vonZeit zu Zeit, was sich begab, worauf das Mädchen den Ihrigen,die ganz nahe in einem der Canoes waren, das Gehörte mittheilte.Da nicht zu besorgen war, daß ein Lauscher in der Nähe sei, fandman es nicht für nöthig, die Stimme zu dämpfen, und wenigstenszwei aus der Gesellschaft unterhielten sich ziemlich sorglos.

Scheinen sie die Nähe der Insassen der Hütte zu ahnen?"