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nenjäger auszog, welcher, wie wir hörten, droben in den Lichtun-gen war. Seid Ihr dieser Bienenjäger?"
„Ja, schöne Blüthe, und ich sage Euch, es ist ein Feind hierin Euerer Hütte, und er muß beseitigt werden."
„Wir fürchten keine Feinde, als die rothen Männer, und wirhaben einige von ihnen zu Gesicht bekommen, seit wir hier amFlusse wohnen. Wie heißt der Feind, welchen Ihr so fürchtet, undwo ist er zu finden?"
„Er heißt Whiskey und ist irgendwo in jener Hütte in Fässernversteckt. Zeigt mir die Stelle, damit ich ihn vernichte, ehe seinFreund ihm zu Hilfe kommt."
Ein Strahl plötzlichen Verständnisses flog über das Antlitz desschönen, jungen Wesens. Zuerst ward sie glühend roth, dann über-zog Todtenblässe ihr Gesicht. Sie drückte die Hand krampfhaft aufihre Brust, und stand unentschlossen da, jetzt den hübschen und, wiees schien, wohlmeinenden Fremden vor ihr betrachtend, dann ernstauf die noch fernen Gestalten ihres Bruders und ihrer „Schwester"blickend, welche der Hütte langsam entgegen schritten.
„Wagt Ihr cs?" fragte Margaret endlich, indem sie auf ihrenBruder deutete.
„Ich wage es, er ist jetzt völlig nüchtern und man kann mitihm sprechen. Um unser Aller willen laßt uns diesen Augenblickbenützen."
„Er hat den Whiskey in zwei kleinen Fässern, die Ihr unterdem Schuppen hinter der Hütte finden werdet."
Bei diesen Worten bedeckte das Mädchen ihr Antlitz mit beidenHänden und sank auf einen Stuhl, als fürchte sie, Zeuge von demzu sein, was nun folgen sollte. Le Bourdon zögerte keinen Augen-blick. Er schritt durch eine zweite Thüre, welche sich auf der Hin-terseite der Hütte öffnete. Hier lagen die zwei Fäßchen und eineAxt daneben. Sein erster Entschluß war, den Boden der Fässerda, wie sie lagen, einzuschlagen, das Nachdenken eines Augenblicks
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