Erzählung, sowie aus dem, was er selbst gesehen hatte, das Fehlendeleicht ergänzen.
Der Bienenjäger hielt es sür zuverlässig, daß seine sowie Wa-ring's Pläne sür diesen Sommer durch den Ausbruch der Feind-seligkeiten ernstlich gestört seien, und daß selbst ihr Leben gefährdetwerden könne, wenn sie sich nicht zu einem entschiedenen Schrittentschlössen. Dieß theilte er Gershom mit, welcher seine Ansichtenmit Theilnahme und mit einer Besorgniß um seine Gattin undSchwester anhörte, die seinem Herzen wenigstens zu einiger Ehregereichte. In der That war Gershom jetzt zum ersten Male seitmehreren Monaten völlig nüchtern, — ein Begebniß, welchesnur darin seinen Grund hatte, daß es ihm seit achtnndvierzig Stun-den an Feuerwasser gebrach. Mit der Wiederkehr eines klarenKopfes kam ihm auch eine klarere Ansicht von den Schwierigkeitenund Gefahren, in welche er die zwei treu ergebenen Wesen verwickelthatte, die ihm so weit gefolgt waren und bereit schienen, ihm bisan das Ende der Welt zu folgen.
„Es sind unruhige Zeiten," rief Whiskey Herz, als ihm seinGefährte eine kräftige, anschauliche Schilderung der Verlegenheitenmitgetheilt hatte, in welche sic gerathen könnten, ehe es ihnen mög-lich wäre, in die bewohnteren Theilc des Landes zurück zu kommen,— „wahrlich, es sind unruhige Zeiten! Ich sehe das Alles, wasIhr da sagt, recht gut ein und weiß nicht, wie ich mich so weit wa-gen konnte, ohne an all dieß vorher zu denken. Aber der Bestemacht sich oft eines Mißgriffes schuldig, und ich glaube, ich bin be-rufen, den meinigen ebenso gut zu machen wie jeder Andere."
„Mein Beruf rechtfertigt mich," antwortete der Bienenjäger,„und Jeder sieht ein, daß der, welcher nach Bienen ausschaut, dahingehen muß, wo sie zu finden find, aber ich muß gestehen, Eure Pläneüberragen mein Begriffsvermögen. Wie Ihr mir sagt, habt Ihrzwei volle Fäßchen Whiskey —"