nicht wenig wußte, das selbst seinem Gefährten, obgleich er einemauserwählten Volk entstammte, willkommen sein mußte.
Wie bereits angcdcutet worden, theiltc Jeder während des Ver-laufes dieser langen Fahrt auf dem Flusse dem Andern einen Um-riß seiner Lebensgeschichte mit. Die von Gcrshom Waring gehörtein die Klasse derer, die weniger selten sind.
Er stammte aus einer unbemittelten Familie in Massachussetts,— einem Staate, welcher über die Erziehung der ärmer» Klassemit väterlicher Sorgfalt wacht. Die Gemeindcschulen hatten ihrePflicht an ihm gethau, während seine einzige Schwester, wie er be-richtete, in die Hände einer Verwandten gekommen war, die ihr eineErziehung zu geben im Stande gewesen, welche ziemlich über derstand, die man in den gewöhnlichen Schulen erhält.
Als diese Verwandte starb und Gcrshom sich verhcirathete,nahm er die noch sehr junge Schwester zu sich. Von dieser Zeitan begann das Wanderleben der Familie. Neu-England gab, chees Manufakturen innerhalb seiner Grenzen hatte, seinen Zuwachsan Bevölkerung regelmäßig an die Staaten ab, welche westlich undsüdlich von seinem Gebiete liegen. Ein Theil dieses Zuwachseswandert noch aus und wird wahrscheinlich bis in die spätesten Zei-ten auswanderu, aber die Fluth junger Mädchen, welche einst soregelmäßig in die neuen Kolonien übertrat, hat sich, wie cs scheint,gewendet, und bleibt als „Fabrikmädchen" in der Heimath.
Die Waring lebten jedoch in einer zu frühen Periode, um denEinfluß eines solchen Civilisationsübergangs zu fühlen, und wan-delten, als ob sich dicß von selbst verstünde, ans. Gershvm begannmit dem Anfänge seines Wanderlebens zu „trinken" oder, wie manes in Amerika nennt, zu „verschwenden". Zum Glücke blieb seineEhe kinderlos, wodurch die Entbehrungen, denen sich die zwei un-glücklichen weiblichen Wesen bloßgestellt sahen, einigermaßen gemin-dert wurde».
Als Gcrshom seinen Geburtsort verließ, hatte er eine Geld-