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drei Veranlassungen Stöcke, welche er ausgespäht, geschont hatte,weil er sich vergewisserte, daß sie jungen Bienen angehörten, welcheeben begannen, sich ihres emsigen Daseins zu freuen und ihrSicdel-geschäft mit unsäglichem Fleiße zu ordnen.
Bei all' dieser liebevollen Theilnahme an seinen Opfern hatreBoden Nichts von jener überspannten Thorhcit, jener kränklichenEmpfindsamkeit, welche die Bestimmung der Geschöpfe dieser Erdeund ihr Verhältniß zum Menschen verkennt, sondern seine Gefühlewaren einfach und praktisch, ohne daß die sanfteren Regungen da-durch ausgeschlossen worden wären. Er wußte, daß die Bienen,wie alle andere untergeordneteren Wesen der Schöpfung, dem Men-schen zur Verfügung gestellt seien, und nahm keinen Anstand, eineMacht, welche sich von der Güte des Schöpfers herschricb, mitMäßigung und geeigneter Unterscheidung zwischen Gebrauch undMißbrauch zu benützen.
Keiner der beiden Männer strengte sich sehr an, als das Canoeden Fluß hinabging. Eine leichte Nachhilfe mit dem Ruder gabdem schwimmkräftigen Boote die rechte Richtung und au einzelnenStellen die nvthige Raschheit der Bewegung. Unter solchen Um-ständen halten sie Gelegenheit, sich zu unterhalten, während dasBoot vorwärts gleitete.
„Gewiß, Bourdon," rief Waring, welcher den Haufen kleinerFässer schweigend betrachtet hatte, — „gewiß, Bourdon, EuerBeruf ist ein ungewöhnlicher, ein sehr ungewöhnlicher und außer-ordentlicher?"
„Haltet Ihr ihn für ungewöhnlicher, als den, Morgens, Mit-tags und Abends Whiskey zu trinken?" bemerkte der Bienenjägcrmit einem ruhigen Lächeln.
„AH, das ist kein regelmäßiger Beruf, nur eine Liebhaberei.Man kann aber an hundert Dingen eine Liebhaberei haben, ohnesich ein Geschäft daraus zu machen. Ich betrachte das nur alseinen Berus, wovon ein Mensch lebt."