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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Seite
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wo er selbst den kleinen Rest, der ihm noch geblieben war, versteckthatte.

Dieses Aufdämmern der rückkehrenden Vernunft und sich wie-der belebenden Grundsätze ist bei Trunkgewöhnten nicht selten, undder Spruch:so lange Leben da ist, ist auch Hoffnung da," istaus das moralische Wesen ebenso gut anwendbar, wie auf dasphysische. Der Umstand mußte ein wenig aufsallen, daß Gershomselbst in seiner Sprache weniger gemein erschien, sobald er mäßigerwurde, wie er sich denn in allen Beziehungen in einem bessern Lichtezeigte.

Unsere Wäldler brauchten mehrere Stunden, um das Canoezu befrachten, denn nicht nur alle Vorräthe, Pulver und Bleiu. s. w., sondern auch der Honig mußte beigestaut werden. Eswar dem Bienenjäger gelungen, seinen Branntweinkrug, welcherjetzt nicht mehr zur Hälfte voll war, in einem leeren Pulverfäßchenzu verstecken, und in einigen Biebersellen, zu welchen er auf einemseiner Ausflüge, so zu sagen zufällig, gekommen war, zu verpacken.

Endlich war Alles in das geräumige Canoe geschafft und anseinem gehörigen Platze beigcstaut, und Gershom war der Auffor-derung von Seiten Ben's gewärtig, das Boot zu besteigen. Esblieb aber noch ein Geschäft abzuthun. Der Bicncnjäger hatte erstden Tag vor der Eröffnung unserer Erzählung einen Bock erlegtund ein Viertel auf die Schulter genommen, die übrigen Theiledes Wildes aber an einem Baumast in der Nähe der Stelle, wo eres geschossen und ausgenommen hatte, aufgehängt. Da sie desWildprets bedürfen konnten, ehe sie die Mündung des Flusses er-reichten, hielt Ben es für rathsam, mit Gershom an Ort und Stellezu gehen und den guten Bissen abzuholen. Gegen zwei Uhr desNachmittags verließen sie daher das Canoe und traten den Weg inden Wald an.

Die Entfernung zwischen dem Shanty und der Stelle, wo derBock erlegt worden war, betrug etwa drei Meilen, weßhalb der