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Nachdem unsere zwei Wäldler mit einander zu Abend gegessenhatten, wurde Alles gut verwahrt, und sie begaben sich in dasShanty, um ihr Lager aufzusuchen. Die Nacht ging ruhig undohne irgend eine Störung vorüber, nur war der Schlaf des Bie-nenjägers in Folge des Umstandes, daß er einen Gefährten bei sichhatte, nicht so ruhig und behaglich wie gewöhnlich. Ein solchesGefühl ist bei einem Manne sehr natürlich, der so lange gewohntwar, allein zu sein, denn die Gewohnheit wird leicht so vollständigHerrin über uns, daß sie oft selbst das Uebergewicht über die Na-tur erringt.
Am folgenden Morgen begann le Bourdon seine Vorbereitun-gen zum Abzüge aus der Waldhütte. Hätten nicht Fremde denPfad zu seiner Wohnung gefunden, so würden die Nachrichten,welche er durch den Chippewa erhalten, ihn wahrscheinlich nichtveranlaßt haben, seinen jetzigen Aufenthalt so früh in der Jahres-zeit zu verlassen, wie die Dinge aber jetzt standen, schien ihm einlängeres Verweilen fast zu gefährlich. Besonders war der Potta-wattamie für ihn ein Gegenstand des Mißtrauens, und es kam ihmsehr wahrscheinlich vor, daß einige aus dem Stamme des altenHäuptlings in den nächsten Tagen nach seinem Skalp ausschauenwürden.
Gershom theilte die Ansicht, und da sein Kopf jetzt wenigerunter dem Einflüsse starker Getränke war, als dieß bisher der Fallzu sein pflegte, schien er sich glücklich zu fühlen, mit einem Manneseiner Farbe und Abstammung eine Art Bund zu Angriff und Ver-thcidigung zu schließen.
Die beste Eintracht herrschte jetzt unter den zwei Wäldlern,denn die besseren Eigenschaften Gershom's traten rasch hervor,so wie sein Verstand und seine Gefühle sich der Knechtschaft desFeuerwassers entschlugen. Sein eigener Whiskey-Vorrath war ganzerschöpft, und le Bourdon sorgte dafür, daß er nicht erfuhr,