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milie dem Laster dieses Mannes ergeben war, denn er sah mehrund mehr ein, daß die Wechselfälle seiner Lage ihn mit diesemFremden, wenigstens für einige Wochen, in nähere Berührungbringen würden.
Obgleich sich le Bourdon „nicht gerade vor einem Schluckfürchtete," wie Whiskey Herz sich ausgedrückt hatte, war er ent-schieden ein mäßiger Mann, er trank selten, und nie im Uebermaaße.Er kannte die Gefahren zu gut, von welchen er umgeben war,um sich Genüsse dieser Art zu erlauben, hätte er auch Geschmackdaran gefunden, dieß war aber nicht der Fall, und ein kleiner KrugBranntwein gab für einen ganzen Sommer seinen Vorrath ab.
In unseren Tagen, wo man Alles übertreibt, — Politik, Re-ligion, Mäßigkeit, Tugend, und selbst die Erziehung leiden andiesem Nebel, — würde ein kleiner Krug hinreichen, einen Jedenin Übeln Ruf zu bringen, vor fünfundzwanzig Jahren erfreute mansich aber einer größer» Unabhängigkeit, als jetzt, und brauchte sichnicht vor jenem Alp, der öffentlichen Meinung, in so hohem Gradezu fürchten, wie es heut zu Tage der Fall ist.
Die Gesellschaft eines Whiskey Herz war nicht nach le Bour-don's Geschmack, aber er hatte keine andere Wahl. Der Mann warihm ganz fremd und er hatte kein anderes Mittel, sich gegen einePlünderung seiner Habe, welche jenem ganz preisgegeben war, zusichern, als daß er ihm stets nahe blieb. Bei Vielen würde derBienenjägcr sich unbehaglich gefühlt haben, wenn er gezwungengewesen wäre, mit ihnen allein in den Wäldern zu bleiben, dennunter den verschiedenen Grenzgerüchten erzählte man auch von Fäl-len , wo Einer den Andern in diesen entlegenen Gebieten ermordethatte, um sich in den Besitz seines Eigenthums zu setzen, Gershomhatte aber Etwas in seinem ganzen Wesen und Thun, das Benganz Vertrauen gab, seine Verderbtheit gehe nicht so weit, daß ersich eines Mordes schuldig mache. Ein Raub war denkbar, Mordwar aber ein Verbrechen, dessen er ihn nicht fähig hielt.