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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Nicht Statthalter, sage General. Haben dicke Armee, vielKrieger, essen Brittisch auf."

Nun, Chippewa, beantwortet mir etwas so, wie ich es gernhöre, sonst betrachte ich Euch als einen Mann mit gespaltenerZunge, obgleich Ihr Euch einen Freund der Uankec's nennt. Wennman Euch von Detroit nach Chicago geschickt hat, wie kommt Ihrso weit nördlich ? Wie kommt Ihr hierher, an die Ufer des Kala-mazoo, während Euer Pfad mehr gegen den St. Joseph hinführensollte?"

Waren zu Mackinaw. General sagen, erst gehen nach Macki-naw, Angen weit aufmachen, wie eS Besatzung gehen, dann gehennach Chicago, und sagen Krieger dort, wie es stehen und wie er ambesten verfahren. Verstehen das, Bourdon?"

Ja, dieß Alles klingt sehr gut, ich geb' cs gern zu. Ihr seidzu Mackinaw gewesen, um Euch dort umzusehen, und nachdem IhrAlles mit eigenen Augen gesehen, habt Ihr Euch nach Chicago aufden Weg gemacht, um dem Befehlshaber jenes Platzes zu berichten,was Ihr gesehen. Habt Ihr aber einen Beweis, Rothhaut, daßIhr die Wahrheit sprecht?"

Es schien, als sei dem Chippewa aus irgend einem Grunde,welcher dem Biencnjäger noch ein Gehcimniß war, sehr viel darangelegen, sein Vertrauen zu gewinnen oder ihn zu täuschen. Wor-auf er es abgesehen, war bis jetzt nicht zu ermitteln; daß er abermit dem einen oder dem andern umging, war Ben's feste Ueber-zeugung.

Sobald jedoch die letzte Frage laut geworden, schaute sich derIndianer sorgfältig um, als wollte er sich vergewissern, daß keineZuschauer da seien. Dann öffnete er vorsichtig seinen Tabaksbeutel,und zog aus der Mitte der geschnittenen Blätter einen Brief her-vor, welcher möglichst klein zusammengerollt war, um ihn aus dieseWeise zu verstecken, und um den man einen Faden geschlungenhatte.