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Der Bicncnjäger >var am folgenden Morgen zuerst wach, er-stand auf und verließ seine Hütte, als eben die ersten Streifen deskommenden Lichtes am Himmel aufschossen. Obgleich er in einerWildniß wohnte, hatten die Lichtungen doch nicht das Eigenthüm-liche gewöhnlicher Wälder. Die Luft strömt frei unter den Eichenhin, die Sonne dringt an tausend Stellen durch, und das wildeGras erwächst in saftigem Grün.
Von der Verdumpfung jungfräulicher Wälder ließ sich hiernichts gewahren, und die Morgenluft war zwar, wie sie es in nochmit Wald bedeckten Gegenden stets, selbst in der Mitte des Som-mers ist, kühl, aber wohlthucnd und stärkend, und da, wo lc Bour-don sich angebaut hatte, kam sie mit dem Dufte der weißen Klee-blüthe von den Rasenabhängen beladen herüber. Er hatte seineHütte natürlich an einer Stelle anfgcführt, wo sich das Insekt,welches er suchte, mit Vorliebe aufhielt, und ein duftreicher Platzwar cs in der That, wenn der Wind von den Abhängen hcrwehtc.
Ben wußte alle die natürlichen Vorzüge feiner Wohnung zuschätzen, und war eben im Genüsse ihrer stillen Reize vertieft, alsJemand seinen Arm berührte.
Nasch wie der Blitz wendete er sich um und sah den Chippcwaan seiner Seite. Dieser junge Indianer hatte sich mit dem, seinemVolke eigenen geräuschlosen Schritte genähert, und schien beeilt, sichungestört mit ihm zu besprechen.
„Pottawattamie sehr weit hören — weiter kommen," sagteTaubenflügel, „gehen an Kochhans — glauben, wir brauchenFrühstück."
Ben that, wie gewünscht worden, und Beide hatten bald dieQuelle erreicht, in deren klarem Wasser sic sich wuschen, denn dieRothhaut war nirgends bemalt. Als dieses angenehme Geschäftabgethan war, fühlte Jeder sich zur Mittheilung aufgelegter.
„Hirschfuß haben Gürtel erhalten von Kanada-Vater," be-gann der Chippcwa, und spielte damit in verständlicher Weise ans