Drittes Kapitel.
— Ha. wer ist da?
Zst's ein gesittet Wesen, mag eS sprechen:Ist es ein wildes, nun, ein solches wird
Wohl nehmen oder geben.-
Shakespeare.
lieber le Bourdon noch der Chippewa ließ diesen Abendauch nur ein ferneres Wort in Betreff des wichtigen, eben erwähn-ten Begebnisses laut werden. Beide vermieden es sorgfältig, irgendein weiteres Interesse au diesem Gegenstand an den Tag zu legen,aber das Rauchen wurde bis nach dem Untergänge der Sonne fort-gesetzt.
Als die Schatten des Abends dichter zu werden begannen,stand der Pottawattamie auf, klopfte die Asche aus der Pfeife undließ einige Worte hören, welche seine Geneigtheit, sich zur Ruhe zubegeben, ausdrücktcn.
Diesem Winke zufolge begab sich Ben in die Hütte, breiteteseine Felle aus und bedeutete die Gäste, ihr Lager sei bereit, sieaufzuuehmen. Die Gränzer machen bei solchen Gelegenheiten nichtviel Umstände, Einer nach dem Andern suchte die Ruhe, und baldlagen Alle, den Herrn der Hütte ausgenommen, auf ihren Fellenhingcstreckt. Dieser blieb noch mehrere Stunden wach und über-dachte den Stand der Dinge, bis die vorgeschrittene Zeit auch ihnmahnte, sein Lager und die Ruhe aufzusuchen.
Nichts störte während dieser Nacht die Insassen des „Honig-schlosses", wie le Bourdon seine Hütte scherzweise nannte, in ihrembehaglichen Schlummer. Wenn Bären in die Nähe kamen, wiedieß öfter der Fall war, mochte der Instinkt ihnen sagen, daß sicheine bedeutende Verstärkung in dem Shanty eingefunden habe undes gerathen sei, ihren Angriff aus eine gelegenere Zeit zu ver-schieben.