war die gewöhnliche Waldtracht des amerikanischen Jägers, da manglaubte, diese Farbe verschmölze der Art mit der des Waldes, daßder Schütze sich leicht verstecken könne. Auf dem Kopfe trug Beneine Thierbalgmütze, welche ziemlich hübsch gemacht war und derenWolle er, des warmen Wetters wegen, beseitigt hatte. Seine Mo-cassins waren ganz gut gearbeitet, schienen aber in Folge weiterMärsche gelitten zu haben. Seine Waffen waren vortrefflich, aberseine ganze kriegerische Herrüstung, selbst das scharfe, lange Messerhing an dem Ladcstock seiner Büchse, welche in sorglosem Vertrauenan den Stamm der nächsten Eiche gelehnt war, als fühlte ihr Ei-genthümer, daß er ihrer vorerst nicht bedürfe.
So war cs nicht bei den drei Anderen. Nicht nur war Jedervon ihnen gut bewaffnet, sondern sie hatten ihre verlässigen Büch-sen so umgehängt, daß sie dieselben im Nu zur Hand nehmen konn-ten, der andere weiße Mann untersuchte sogar von Zeit zu Zeitheimlich, aber mit großer Achtsamkeit, de» Stein und die Zünd-pfanue seiner Waffe.
Dieses zweite Blaßgcstcht war von dem eben geschilderten sehrverschieden. Er war noch jung, schlank, muskelkräftig, mager, aberelastisch und stark, ein wenig gebückt und rundschulterig, und ausseinem Gesichte brannte ein nicht zu verkennendes Licht, gleich demdes berüchtigten Bardolph, des Kumpans Fallstasss. Kurz, Whis-key batte das Gesicht Gershom Wariug's in einer Weise gefärbt,welche sein Thun ebenso zuverlässig audeutete, wie seine Spracheseine Abstammung verrieth, denn nach dieser war er offenbar ineinem der Staaten von Neu-England heimisch. Gerthom war aberso lange in den nordwestlichen Gebieten gewesen, daß er viele sei-ner ursprünglichen Ansichten und Gewohnheiten gegen andere ver-tauscht hatte.
Von den Indianern war der eine, ein ältlicher, zurückhalten-der, erfahrner Krieger, ein Pottawattamie, Hirschsuß genannt, wel-cher überall in den nordwestlichen Gebieten — wo Waarennieder-