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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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welcher cs anziehend machte, obgleich cs leichte Spuren der Blat-tern zeigte.

Sein eigentlicher Name war Benjamin Boden, er war aberweit und breit in den nordwestlichen Gebieten, wir sagen weit undbreit in Bezug ans den Raum, nicht auf die Bevölkerung, unter demBeinamenBenBnzz" bekannt. Die Voyageurs und andere Fran-zosen jener Gegenden nannten ihn allgemeinlc Bourdon" oderDrohne", nicht jedoch wegen seiner Trägheit und Unthätigkcit,sondern weil es bekannt war, daß er Hand an das legte, was derFleiß Anderer erzeugt hatte.

Mit einem Worte, Ben Boden war einBienenjägcr", undwie er einer der ersten war, welche in jenen Wildnissen dieses Ge-werbe betrieben, so war er auch bei weitem der geschickteste undglücklichste. Der Honig des lc Bourdon galt nicht nur für reinerund wohlschmeckender, als der aller Anderen, welche mit diesem Ge-genstände handelten, sondern war auch in der größten Fülle vor-handen. Mehr als zwanzig achtnngswerthe Familien an den bei-den Nsern des Detroit kauften nie von irgend einem Andern, son-dern warteten geduldig ans die Ankunft des geräumigen Rinde-Canocs des Bnzz im Herbst, um ihre Vorräthe an diesem schmack-haften Nahrungsmittel für den herannahenden Winter einzukaufen.Von der sichern Ankunft lc Bourdoiüs hing cs allein ab, in welchemGrade die ganze Familie der Kuchen, den von Buchweizen-, india-nischem Ncis- und Weizen-Mehl nicht ausgeschlossen, bewillkommtund schmackhaft befunden ward. Zn Allem wurde Honig ge-gessen, und der wilde Honig hatte eine» Ruf, mochte er ihnnun verdienen oder nicht, welcher ihn selbst willkommener machte,als den, welcher durch die Arbeit und Kunst der zahmen Bienebereitet war.

Le Bourdon s Bekleidung war seinem Gewcrb und Leben an-gepaßt. Er trug ein Jagdhcmd und weite Beinkleider von dünnemZeuge, das grün gefärbt und mit gelben Franzen besetzt war. Dicß