serstreifen, welchen man in der Ferne eben noch sehen konnte, warein AuSbug des Kalamazoo, eines schönen, kleinen Flusses, welcherwestwärts fließt und seinen Tribut in das proste Becken des Michi-gan See's ergießt. Dieser Fluß ist jetzt durch seine Dörfer undMcierhöfe, durch seine Mühlen und Eisenbahnen bekannt, damalsaber hatte man außer dem Wigwam des Indianers oder der gele-gentlichen Waldhütte eines weißen Abenteurers nie eine menschlicheWohnung an seinen Ufern gesehen. In jener Zeit war diese ganzeschöne Halbinsel, mit Ausnahme eines kleinen Landstreiscns demDetroit-Fluß entlang, welcher schon am Ende des siebzehntenJahrhunderts von den Franzosen geklärt worden, im wörtlichenSinn eine Wildniß. Wenn man einen weißen Mann dort sah, warer ein indianischer Kaufmann oder ein Jäger, oder ein Abenteurer,welcher an dem Grenzer-Leben und den Sitten der Wilden Gefallenfand und sich nach der Weise der Hinterwäldler beschäftigte.
Dieser Art waren zwei der oben erwähnten Männer in derLichtung, während ihre Gefährten dem Stamme der Urbewohnerangchörtcn. Was merkwürdiger ist, — die vier Männer wareneinander durchaus fremd, denn sic hatten sich eine Stunde vor demBeginn unserer Erzählung nie gesehen.
Wenn wir sagen, sie seien einander fremd gewesen, wollen wirdadurch nicht andentcn, die Weißen hätten sich gekannt und die In-dianer seien ihnen fremd gewesen, sondern Keiner der Vier hatte jeEinen aus der Gesellschaft gesehen, che sic sich in jener Graslich-tung begegneten, obgleich sie durch ihren Nus ein wenig miteinan-der bekannt waren.
In dem Augenblicke, in welchem wir diese Gruppe der Phan-tasie unserer Leser vorzusührcn wünschen, waren Drei derselbenernste, stumme Beobachter des Thuns des Vierten. Dieser Viertewar von mittlerer Größe, jung, rüstig, von ungemein schönem Kör-perbau und einem gewissen offenen, freien Ausdrucke des Gesichtes,