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von sich, und bleibt für immer in dem Zustande ihres ursprüng-lichen Daseins, rein, und folglich glücklich.
Wir haben die Anmaßung nicht, in eine nähere Erörterungdieser wichtige», gchcimnißvollcn Frage cingchc» zu wollen, welchefür Alle ein hohes Interesse hat, und über welche ein so kleinerTheil der Menschen viel nachdcnkt, oder mit einiger Klarheit denkt,wenn sie je der Gegenstand vorübergehenden Nachdenkens wird. Wirkennen unsere Unwissenheit zu gut, um uns au Glaubenssätze zuwagen, welche der menschliche Geist wahrscheinlich noch nicht be-stimmt ist, zu bekämpfen, oder zu erfassen.
Wir kehren zn unscrm Gegenstände zurück.
Stephan Spike mußte nun die schwere Last fühlen, welche dasVerharren in der Sünde auf die Brust des leichtsinnigen Verbre-chers wälzt. Das Peinlichste war, daß die Kraft, die gewichtigeBürde abzuschütteln, sich in dem Maße minderte, wie die Last schwe-rer wurde, denn die moralische Kraft eines jeden Menschen mindertsich in demselben Verhältnisse, wie ihm die Größe seiner Uebcltha-ten fühlbarer wird.
Einen bitter» Kampf hatte dieser schwere Sünder mit seinemGewissen zu bestehen, und seine unglückliche Gattin wußte nicht,wie sie ihn trösten, oder ihm helfen sollte. Hans hatte in ihrerKindheit und Jugend einen oberflächlichen Unterricht in den Lehrenihres Glaubens erhalten, wie die Mehrzahl in den sogenanntenchristlichen Gemeinden unterrichtet zu werden Pflegt, sie hatte denKatechismus, das Vaterunser und das Credo gelernt, und als siesich verehelichte und in das thätigc Leben trat, besaß sie nichts, alsdiese kleine Habe, um gegen den Andrang einer selbstischen Weltzu kämpfen. Wenn man sich erinnert, wie sie die letzten zwanzigJahre gelebt hat, wird man sich nicht wundern, daß Hans ihremGatten in der Stunde höchster Noth nur wenig hilfreich wer-den konnte.
Rosa versuchte cs, dem Unglücklichen Trost und Hoffnung zu