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28 (1854) Kapitän Spike, oder die Golf-Inseln : Roman
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bieten, der schreckliche Kampf aber, welchen sie mitanschaute, vcran-laßte sie, nach dem Geistlichen des Poughkcepsie zu schicken. Dieserbetete mit dem Sterbenden, aber selbst er war in den letzten Au-genblicken des Verwundeten kaum mehr als ein unthätiger Zeugeeiner Gewissensgual, welche in hoffnungslosem Bangen über demAbgrunde der Ewigkeit schwebte.

Wir wollen nicht in die Einzclnhciten der empörenden Sceneeingehen, sondern einfach bemerken, daß Flüche, Gotteslästerungen,Zetergeschrei um Gnade, flehentliches Bitten um Beistand undRath, und wilder Trotz sich in seltsamen, schrecklichem Gemischfolgten.

Inmitten einer dieser empörenden Anfälle athmete Spike seinLeben aus. Einige Stunden später wurde er in dem Sande desGestades begraben. Wir wollen hier sogleich bemerken, daß derOrkan, welcher nur wenige Monate später, im Jahre 1846, in die-sen Gegenden wüthcte, die leichte Decke wegspültc und die Leichein das Meer schleuderte, so daß die Gebeine auf dem Geklippe desFlorida-Riffes bleichten.

Mulford kehrte erst nach dem Begräbnisse Spike's von demvergeblichen Ausslnge zurück, welchen er unternommen hatte, umdie Ueberreste der Mistreß Budd aufzusuchen. Er und Rosa, vonHans Tier begleitet, reisten, da sie nichts mehr auf Key-West zu-rückhielt, mit dem ersten passenden Schiffe nach Eharleston. ZweiTage vor ihrer Abreise lies der Poughkecpsic, in Gemäßheit seinerBefehle, in den Golf hinaus, um zu kreuzen. Kapitän Mull, Wal-lace, der Kaplan und unser junges Ehepaar brachten den Abendvor der Abfahrt mit einander hin, und die Frage wegen der in demBoote gefundenen Dublonen wurde besprochen. Man kam überein,sic Hans Tier zu geben, und der Sack wurde ihr sofort überliefert.

HanS ließ sich bei dieser Gelegenheit durch ihre Gönner bewe-gen, Alles zu erzählen, was sie von dem Augenblicke an, wo sievon Spike verlassen worden, bis zur Stunde, wo sic ihn wiederge-