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Von keinem der Männer, welche der Kapitän seinem selbstsüch-tigen Wunsche, sich zn retten, geopfert hatte, war ein Ruf laut ge-worden, jetzt hörte man znm ersten Male nach dem Sturz in dieSee einen Ton. Der Anruf ergriff selbst die rohen Wesen umher,und die mitleiderregcnde Scene wurde durch das einsallende Zeter-geschrei Biddy's: „Rettet die Missus!" noch gesteigert.
„Schüttelt ihre Hand ab," rief der Kapitän zornig, „sie wirddas Boot durch ihr Sträuben umwerfcn. Laßt sie sogleich fahren.Schneidet ihr die Finger ab, wenn sie nicht losläßt!"
In dem Augenblicke, wo dieser unmenschliche Befehl in zorni-gem, ungeduldigem Tone laut wurde, hörte man Biddy's Stimmenicht mehr. Die Wahrheit drängte sich ihrem stumpfen Geiste auf,und sie saß in stummer Verzweiflung da, — eine Zuschauerin derschauderhaften Scene.
Der Kampf währte nicht lange. Der Hochbootsmann zog seinMesser durch das Gelenk der Hand, welche die seinige hielt, einSchrei wurde gehört, und das Boot stürzte in eine Wellenhöhlnng,während die arme Mistreß Budd auf der Höhe der Woge und in-mitten des Schaumes ihres Kammes kämpfte. Dieß war dasLetzte, was man je von der unglücklichen Wittwe gesehen hat.
„Das Boot hat durch diese letzte Entfrachtung bedeutend ge-wonnen," sagte Spike, kurz nachdem man des kämpfenden Weibeslosgeworden, zu dem Hochbootsmann, „es ist bei Weitem lebhaftergeworden, und hat sich seiner Tragwasscrlinie mehr genähert. Wennwir cs auf diese bringen können, habe ich keine Furcht mehr vordieser Kriegsschluppe und ihren Booten, die Jolle ist eines derschnellsten Fahrzeuge, die je auf dem Wasser saßen."
„Es bedürfte nur noch sehr wenig, um unsere rechte Wasser-tracht zu gewinnen, Herr."
„Ja, wir müssen noch mehr Fracht loswcrden. Kommt, gutesWeib," sagte er, sich zu Biddy wendend, bei welcher er cs nicht für
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