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28 (1854) Kapitän Spike, oder die Golf-Inseln : Roman
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elfteren als Leitstern, hob sich in dem Wasser empor, und schauteabermals nach dem Boote aus. Sein Ausguck war vergeblich.Gewiß kein Boot befand sich in seiner unmittelbaren Nähe, und derschreckliche Gedanke beschlich ihn, er müsse fruchtlos in dieser düsternWasscrwüste seinen Tod finden.

Während er so um sich blickte und seine Augen in allen Rich-tungen ergehen ließ, in der Hoffnung, das lang crsebnte Boot an-sichtig zu werden, sah er, auf zwanzig Fuß von ihm, in dcmWasscrzwei schwarze, spitz auslaufcnde Gegenstände, welche kleinen Pfählenglichen.

Mulford erkannte sie auf den ersten Blick, und ein kalterSchauer durchbebtc seinen ganzen Körper. Es waren ohne allenZweifel die Flößen eines Ungeheuern Haifisches, eines Thiercs, dasvolle achtzehn bis zwanzig Fuß lang sein mußte.

Wir brauchen kaum zu bemerken, daß der junge Mann, sobalder die Nähe dieses gewaltigen Thicres bemerkte, sich in der Lage,in welcher er sich befand für verloren erachten mußte.

Da er jedoch sein Messer bei sich trug und gehört hatte, wiegeschickte, erfahrene Seeleute selbst Haifische, und zwar in ihremeigenen Elemente, bewältigten, faßte er Muth. Anfangs war erentschlossen, lieber einen verzweifelten Angriff zu wagen, als sicheinem so schrecklichen Schicksale zu fügen, wie es ihm eben drohte;Die Bewegungen seines gefährlichen Nachbars vcranlaßtcn ihn aber,noch zu warten.

Der Haifisch kam nicht näher, sondern schwamm, nach der be-kannten Weise dieser Thiere, auf der Oberfläche des Wassers hinund her, als bewache er die Bewegungen des Schwimmers. Dakeine Zeit zu verlieren war, wendete Mulford sein Antlitz ab, undbegann, obgleich fast jeder Hoffnung baar, wieder in der Richtungdes untergchenden Sternes zu schwimmen. Nachdem er zehn Mi-nuten weiter geschwommen, überkam ihn das Gefühl der Erschö-