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bcn, und ihre Physische Kraft wich der großen moralischen Schwächevöllig.
Seit dem Wiedererscheinen dieses Tageslichtes hatte Mulfordsich dem Gedanken hingegcbcn, Biddy würde, wenn die Hand derVorsehung nicht mehr schützend über ihnen walte, ihrem Leiden zu-erst unterliegen, obgleich sie allem Anscheine nach, unter den Frauenwenigstens, am meisten Lebenskraft besaß. So mächtig ist der mo-ralische Einfluß auf das bloß physische Dasein.
Mit einem aus Furcht und Hoffnung gemischten Gefühle sahRosa inmitten der feierlichen Einsamkeit des Oceans die Nacht ihrenSchleier über sie ausbrciten. Sie hatte im Laufe dieses Tages oftund inbrünstig gebetet, und das Gebet hatte dazu bcigetragen, ihreSeele zu beruhigen. Mehrere Male hatte sic, während sie knieendihr Haupt aus den Kiel beugte, ihr Auge flehend zu Harry erhoben,als wollte sie ihn bitten, seinen stolzen Geist zu demüthigen, an ihrerSeite niederzuknieen und von Gott die Hilfe zu erflehen, welchejetzt so sehr noth that, und die, wie es sich jetzt ernstlich heraus-stellte, Gott allein gewähren konnte.
Der junge Mann fügte sich diesem Wunsche nicht; sein Stolzals Mann und als Seemann hielt ihn ab, sich den Wünschen sei-nes Herzens zu fügen. Obgleich Harry Mulford selten betete,war er nichts weniger als ein Ungläubiger oder seiner Pflichtengegen seinen göttlichen Schöpfer uneingedenk. Im Gegenthcil, seinHetz war geneigter, sich solchen Darlegungen der Selbstdemüthi-gung und Unterwerfung hinzugcben, als er äußerlich an den Taglegte, und zwar, weil er gelehrt worden war, zu glauben, dieangelsächsischen Seeleute riefen nicht bei jedem Unfall, wie die ita-lienischen, den Herkules an, sondern stemmten die Schultern andas Rad, in der Ueberzeugung, Herkules würde nicht verfehlen,Dem zu helfen, welcher sich selbst zu Helsen wüßte.
Harry widerstand aber diesen Abend nur mit Mühe Nosa'sflehendem Blick, als sie zum letzten Male aus dew Kiel kniete, ihr