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sanftes Auge zu ihm erhob, und ihn zu bitten schien, einmal anihrer Seite niederzuknieen. Aber er widerstand der Ansprache, ob-gleich er in seinem tiefsten Herzen inbrünstig zu Gott flehte, er'mögedieses schreckliche Schicksal von dem jungen, unschuldigen Geschöpfevor ihm abwendcn.
Es war nöthig, daß man schlief, und Anstalten wurden mitden nöthigeu Rücksichten auf Sicherheit getroffen, um, wenn mög-lich, einige Stunden zu schlummern. Mulford und Tier solltenabwechselnd, Wache um Wache, Ausguck halten. Dieß geschah,damit kein Schiff ungesehen an ihnen vorbei käme, und damit jederWechsel des Wetters gehörig beachtet würde.
Der Wind war leichter geworden, und schien umspringen zuwollen, obgleich er noch aus dem bisherigen Punkte oder vielleichtein wenig mehr aus Osten blies. Die natürliche Folge war, daßdie Abtrifft des Wrackes, sofern diese von den Luftströmungen ab-hing, der Richtung des Riffes ziemlich genau folgte, und daß manfür diese Nacht kaum zu fürchten hatte, weiter von ihm abgetrie-ben zu werden.
Obgleich das Riff zunächst keinen Zufluchtsort für die Gesell-schaft abzugebcn geneigt war, fand Mulford doch eine Art Ermu-thigung in dem Gedanken, daß jener Klippengrat nicht fern, undfolglich nicht alle Hoffnung abgeschnittcn sei, an Bord eines vor-überkommcnden Schiffes Zuflucht zu finden.
Der Boden des Schooners und der hülflose Zustand der Ge-sellschaft machte nun sehr einfache Vorbereitungen für die Nachtnöthig. Die Frauen suchten sich, so gut es ging, gegen den Kielzu lagern, um auf diese Weise den Schlaf zu suchen, welcher ihnenso sehr noth that. Der Tag war, wie man sich wohl denken mag,heiß gewesen, und die Kühle, welche nach Sonnenuntergang plötz-lich eintrat, war anfangs sehr behaglich. Rosa hatte zum Glückenicht lange vor dem Umlegen des Schiffes einen Shawl umgewor-sen, und in diesem Shawl hatte Harry sie gerettet. Er war ge-