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vermeidlich festgestellt, wenn sie auch eine hinreichende Zeit gegenHunger und Durst auszuhalten vermöchten. Mulford brachte nochmanche Minute, in tiefes Nachdenken verloren, hin. Endlichsagte er:
„Ich hoffe, wir sind nicht ganz ohne Nahrungsmittel? MancheMenschen haben die Gewohnheit, Stücke Zwieback in ihre Taschezu stecken, besonders wenn sie die Wache haben. Das kleinste Stück-chen ist jetzt von der größten Wichtigkeit."
In Folge dieses Winkes begann Jedes seine Taschen zu durch-suchen. Es ergab sich, daß weder Mistreß Budd noch Rosa auchnur die geringste Kleinigkeit bei sich hatten. Biddy brachte jedochaus ihren Taschen ein ganzes Stück Zwieback, eine große, köstliche,getrocknete Weintraube, welche sie aus den Vorräthen des Provi-antmeisters zu beseitigen Gelegenheit gefunden hatte, und zweiAepfel, die Ucberbleibsel des Obstes, das Spike vor vier Wochenzu Neu-Uork in die Brigg geschafft hatte. Mulford hatte einenhalben Zwieback, da er während der Wachen zuweilen daran zukauen Pflegte, und Hans Tier brachte mit einem kleinen RöllchenTabak auch ein paar süße Orangen heraus.
Dieß war Alles, was fünf Personen, wahrscheinlich viele Tagehindurch, nähren und ihren Durst stillen sollte. Die Nothwendig-keit, diese spärlichen Vorräthe zu gleichmäßiger Vertheilung auszu-bewahren, war so augenfällig, daß der Vorschlag Mulford's zu die-sem Ende allgemeine Zustimmung fand. Man sammelte Alles inder Reisetasche der Mistreß Budd und betraute sie mit der Aufbe-wahrung dieser kostbaren Vorräthe.
„Es ist vielleicht schwerer, sich im Anfänge etwas zu versagen,das die Natur dringend fordert, als später, wenn man sich ein we-nig an Entbehrung gewöhnt hat," sagte der Maat. — „Wir sindjetzt kräftig, und es wird klüger sein, heute so lange als nur mög-lich zu fasten, und gegen Abend uns eine kleine Erquickung zu gön-nen, als uns zu sehr nachzugeben und das rasch zu vergeuden, was