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28 (1854) Kapitän Spike, oder die Golf-Inseln : Roman
Entstehung
Seite
266
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Solche Bemerkungen über die Gcistcsgabcu Anderer waren beider Wittwe nicht sehr ungewöhnlich; auch könnten wir nicht sagen,daß ihre Acußerung auf die irische Dienerin großen Eindruck ge-macht hatte.

Mittlerweile zeigte sich der mexikanische Schoouer ganz zuMulford's Zufriedenheit. Wie ihm rwrkam, war er ein wenigschwack in den Böen, welche sich diesen Nachmittag einigcmale ein-gestellt hatten, als Rosa jedoch ihre Besorgnis, über die Art, wie ersich wahrend einer derselben auf die Seite legte, laut werden ließ,sagte er:Das Schiff halte sich ganz gut in dem Wasser, und

wenn ihm nicht zu viel zugcmuthct werde, würde cs seine» Diensttbuu; cs habe zu wenig Ballast, um ihm eine Stütze im Wasserzu geben, obgleich er cs so steif finde, als er nur gehofft habe; erfreue sich jetzt, daß das große Segel cingercfft und das Tuch obengeborgen sei, ein Schritt, welchen er in den ersten Stunden fast be-reut habe. Wie bas Schiff jetzt segle, hoffe er den andern TagKey-West zu erreichen."

Allein die Geschwindigkeit, mit welcher der Schoouer jetzt se-gelte, hielt nicht an. Gegen Abend ermüdete sich die Kühlte fastbis zur Windstille, da der letzte Orkan die gewöhnlichen, so bestän-digen Passatwinde ganz aus ihrer Ordnung gebracht zu habenschien.

Als die Sonne uutcrgiug und sic sank in die herrlichenWasser des Golfes mit einer wahren Flammcnflut wehte kaumeine Zwci-Knotcukühltc, und Mulford brauchte nicht mehr besorgtzu sein, der Schoouer möchte aufhörenzu arbeiten". Er dachtejetzt nur noch an die Möglichkeit, mit Spike zusammeuzutreffen.Bis jetzt war aber weder Land noch Schiff sichtbar.

Zwischen den Dry Tortugas und den zunächst hervortrctcndenInsel» liegt ein vierzig englische Meilen breiter Raum offenenWassers. Das Riff zieht sich natürlich diese Strecke entlang, nir-gends aber erheben sich die Klippen über die Oberfläche des Was-