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nicht mit Hilfe der Flut bis zur Stadt heran, und ist cs nicht einVortheil, die Flut für sich zu haben?"
„Alles sehr gut, Tantchen; ich sehe aber nicht ein, warum Neercdeßwegen schlimmer werden?"
„Weil Necre der Gegensatz der Fluten sind. Wenn die Flutsüdwärts geht, geht die Neer nordwärts, ist's nicht so, Harry Mul-ford? Ihr habt gewiß nie gehört, daß Jemand in einer Neerschwamm?
„Eben das verstehen wir unter einer Neer, Mistreß Budd,"versetzte der hübsche Maat, der mit Entzücken hörte, daß Rosa'sTante ihm einen so freundlichen, vertraulichen Namen gab, niehatte sie ihn vor dem Verkehre, welcher die Folge ihrer jetzigen Lagewar, so genannt. „Darin aber stimme ich Rosa bei, daß Neere, wieEbbe und Flut, gut oder schlimm sein können, je nachdem man zusteuern wünscht."
„Ihr setzt mich.Beide in Erstaunen! Von Ebbe und Flutspricht man stets günstig, von Neeren niemals. Wenn ein Schiffans eine Sandbank läuft, kann die Flut cS losmachen; dieß habeich tausend Mal gehört. Und was liest man in den Zeitungen vonunserm Präsidenten, von manchen Statthaltern und Kongreßmit-gliedern? Nun, „sie gehen mit der Flut der öffentlichen Meinung,"und das muß etwas Gutes sein, denn diese Leute bleiben in ihrenAemtern und Stellen. Nein, nein, Harry, ich weiß wohl, daß IhrEuch aus Schiffe versteht, aber in Betreff der Neerc seid Ihrnoch sehr im Rückstände. Traut ja keiner Neer, so lieb Euch basLeben ist."
Mnlsord schwieg, und Rosa nahm die Gelegenheit wahr, demGespräch eine andere Wendung zu geben.
„Ich hoffe, wir werden diese Inseln bald verlassen können,"sagte sie; „denn ich gestehe, ich fürchte die Rückkehr des KapitänsSpikesehr."
„Ich habe mich in Kapitän Spike sehr getäuscht," bemerkte
Kapitän Spike. 17 '