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28 (1854) Kapitän Spike, oder die Golf-Inseln : Roman
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viel tiefer, als sie geglaubt hatten. Der Boden der Kajüte war,größerer Bequemlichkeit wegen, viel tiefer gelegt worden, als mandieß aus amerikanischen Schiffen zu thun pflegt, und so kam es,daß das Wasser den beiden Männern, die kaum von mittleremWüchse waren, bis an die Achselgruben ging. Der Kapitän mur-melte Allerlei in sich hinein, als er diesen Umstand gewahrte, undsagte, der Maat scheine der geeignetere Mann, in einem solchenRaume etwas dieser Art zu suchen, schloß aber mit der Bemer-kung :Wer ei» Übliches Geschäft gut gethan wissen wolle, müsseselbst Hand an's Werk legen."

Die Goldjäger tappten eine Weile vorsichtig in der Kajüte um-her, um ein Schubfach zu suchen, in welchem sie, wie ihnen gesagtworden war, den Schlüssel zu der Thüre Des Verschlags unseresMexikaners finden sollten. Dieß gelang endlich dem Kapitän, daer mit Kajüten und ihrem Zubehör besser bekannt war, als derHochbootsmann.

Hier ist er, Benjamin," sagte Spike,und nun gilt es, un-terzutauchen und des Don's Schätze zu heben. Wenn Ihr etwasfinden solltet, das der Rede werth ist, so könnt Ihr es als einenguten Fund betrachten, da ich, sobald wir die Dublonen in Sicher-heit haben, abzulausen und das Wrack seinem Schicksale zu über-lassen gedenke."

Und was soll aus dem schwarzen Mehle werden, das dro-ben umher liegt, Herr?" fragte der Hochbootsmann mit einemheißern Lachen.

Werde mich nicht sehr darum bekümmern. Sobald dieDublonen gefunden sind, bin ich aller meiner Pflichten ledig.Wenn der Don mit dem, was ihm als sein Antheil zusällt, nichtknausert, so lasse ich mich vielleicht überreden, die Fässer, welchewir an Bord der Brigg haben, irgendwo au der Küste von Mexikozu landen; vor Allem aber wünsche ich, sobald als möglich ausder Nähe dieser verflten Kricgsschluppe zu kommen."