232
„Sie schreitet nur langsam gegen die Strömung vor, Herr;es wäre aber möglich, daß sie ihre Boote hereinschickt."
„Die Boote würden sich freuen, wenn sie wieder zurück könn-ten, murmelte Spike. „Ha, da ist die Thüre jetzt aufgeschlossen,und wir können jetzt nach dem Golde angeln."
Als das Schiff auf die Seite rollte, war etwas gegen dieThüre des Derschlags gefallen, und es war schwer, sie auszuzwän-gen. Es gelang ihm endlich, und Spike schlüpfte zuerst durch dieenge Ocffnuug. Hier begannen sie jetzt unter dem Wasser undbei sehr schwacher Beleuchtung umherzutaften, um den verborgenenSchatz zu suchen.
Spike und sein Hochbootsmann waren in Betreff der ihnenkurz vorher beschriebenen Stelle uneins, wie Menschen zuweilen inBetreff von Begebenheiten, welche unmittelbar vor ihnen liegen,von einander abweichen.
Während sie so beschäftigt waren, hörten sie den Knall einerschweren Kanone durch die Kajütenthüren bis in den Verschlagdringen, in welchem sie umher tappten.
„Ah, jetzt fangen sie an!" rief Spike. „Ich wundere mich,daß die Narren so lang gewartet haben."
„Dieser Schuß kam aus einer schweren Kanone, KapitänSpike!" bemerkte der Hochbootsmaun, „und es klang mir in dieOhren, als wenn sie eine Kugel abgeschickt hätte."
„Ja, ja, ich glaube selbst, Ihr habt in diesen beiden Punk-ten ziemlich recht. Man braucht heutigen Tags Kanonen in sol-chen Kriegsschluppen, wie man sic ehedem nur in den unteren Bat-terieen eines Zweideckers fand; und was die Kugeln betrifft, so be-zahlt sie Oheim Sam, und diese Bursche glauben, cs sei wohlfei-ler, eine solche abzufeuern, als sich die Mühe zu nehmen, sieauszuziehcn."
„Ich glaube, hier ist einer der Säcke, Kapitän Spike," sagteder Hochbootsmann, der untergetaucht war , und jetzt mit der einen