155
„Dort rudert er hin, und sein guter Stern führe ihn rechtweit!" murmelte Spike vor sich hin, indem er von der Fallreeps-treppe niedersticg. „Ein schöner Kessel voll Fische wäre gekochtworden, wenn ich ihm die zwei Fässer mit Mehl gegeben hätte."
Das Boot des Kriegsschiffes war bald unter dessen Lee, woseine Bemannung ausstieg, woraus das Boot sogleich in die Höhegehißt wurde.
Während der ganzen Zeit, welche Wallace abwesend war, hat-ten Kapitän Mull und seine Offiziere die Kampanje nicht verlassen,und mit dem Seeleuten eigenen Interesse die Eigenthümlichkeitenund den Charakter der Molly Swash geprüft und besprochen.Sobald jedoch ihre Offiziere zurückgekehrt waren, wurde Befehlgegeben, die Segel wieder zu füllen, denn man nahm an, derPoughkeepfie habe jetzt mit der Brigantine nichts weiter zuschaffen.
Wallace stieg auf die Kampanje, und stattete den herkömm-lichen Bericht ab.
„Es ist eine wunderliche Fracht, die dort von der atlanti-schen Küste nach Key-West geht," bemerkte der Kapitän in sehrbedenklichem Tone, als wenn dieser Umstand ihm Argwohn ein-flößte; „die Mexikaner können aber solche Vorräthe schwerlichbrauchen."
„Habt Ihr das Mehl gesehen, Wallace?" fragte der ersteLieutenant, welcher die Bequemlichkeit seines Kameraden sehr gutkannte.
„Ja, Herr, ja, und auch in der Hand gehabt. Der untereRaum der Brigg ist ganz mit Mehl geladen; etwas Anderes istnicht dort."
„Wendet, Herr, wendet, und lauft dwars durch das Kiel-wasser der Brigg," fiel der Kapitän ein. „Wir haben jetzt Raumgenug, und ich möchte so nah als möglich an jenem Schiffe vor-beikommcn."