men zu verschweigen. Wer daher so neugierig ist, in den Verzeich-nissen der Schiffe und ihrer Offiziere die Namen nachzuschlagen,bemüht sich vergebens, denn sie find alle erdichtet. Der Leser magvon dem übrigen Theil unserer Geschichte, so viel ihm beliebt, sürein Evangelium halten; wir sagen ihm aber offen, daß wir es sürangemessen gehalten haben, in Bezug auf dieses Schiff und dessenOffiziere uns fremder Namen zu bedienen. Wir haben gute Gründe,dieß zu thuu; unter auderm möchten wir, da unsere Erzählung derneuesten Zeit angehört, nicht gern einer gewissen „Klique" Waffenin die Hand geben, um den Befehlshaber des Kreuzers zu verleum-den, und so einen andern an seine Stelle zu bringen, obgleich er,nebenher bemerkt, wie ein anderer Befehlshaber in dem Golfe, wel-chen wir namhaft machen könnten, und der wirklich dieser ArtKlatscherei, auf welche wir hindeutcn, bloßgcstellt worden ist, einerder tüchtigsten Offiziere in der amerikanischen Flotte ist.
Wir werden den Offizier, welcher jetzt an Bord der Swashtrat, Wallace nennen; er war der zweite Lieutenant des Kriegs-schiffes. Er mochte dreißig Jahre alt sein. Der Kadett, wel-cher ihm folgte, war ein gut gewachsener, neunzehnjähriger Bursche.
Beide hatten ein entschieden kriegsschiffmäßiges Aussehenund warfen ziemlich neugierige Blicke auf das Schiff, dessen Bordsie betraten.
„Euer Diener, Herr," sagte Wallace, indem er als Erwiede-rung auf Spike's etwas linkische Verbeugung an seine Mütze griff.„Eure Brigg ist die Molly Swash, Stephan Spike, von Neu-Uorknach Key-West bestimmt und befrachtet?"
„Ihr wißt die Sache so genau, Lieutenant, als wenn Ihr alldas von dem Logbuch abläset."
„Vor Allem, Herr, wünschen wir zu erfahren, was Ihr gela-den habt?"
„Mehl, — achthundert Fässer Mehl."
, „Mehl! Würdet Ihr nicht besser thun, dieß nach Liverpool zuKapitän Spike. lO