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28 (1854) Kapitän Spike, oder die Golf-Inseln : Roman
Entstehung
Seite
141
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Bis jetzt haben sie noch kein Schiff wcggenommen, HerrMnlford, und wenn ich die Wahrheit sagen soll, fiel ich lieber indie Hände eines Fahrzeugs des Don Montezuina, als in die einesSchiffes unseres Oheims Sam."

Dieß ist ein seltsamer Geschmack von Seiten eines Amerika-ners, Kapitän Spike; Ihr müßtet denn glauben, wir könnten jetzt,da unsere Kanonen schußfertig dastehcn, mit einem Mexikaner leichtfertig werden," versetzte Mulford trocken.In jedem Falle ist eineArt Antwort für die, welche fragen: ,Was leistet die Flotte, wozuhaben wir eine Flotte?^ daß Monate verflossen sind, und noch nichtein einziges amerikanisches Schiff in Gefangenschaft gerieth. Mannehme die Flotte weg, und die Assecuranz-Bürcaux würden fallen,wie eine Neu-Uorker Feuermaucr bei einem Brande."

Demungeachtct würde ich in diesem Augenblicke mit DonMontezuma lieber Zusammentreffen, als mit Oheim Sam."

Mulford gab keine Antwort, aber die ernste Weise, mit welcherKapitän Spike sich aussprach, steigerte sein Mißtrauen in Betreffdes Zwecks der Reise in hohem Grade.

Mit i h m hatte der Kapitän jetzt nichts mehr zu besprechen,wohl aber mit dem Hochbootsmann. Dieser Geselle wurde nachhinten beschicken, und der Kapitän unterhielt sich eine volle Stundemit ihm unter vier Augen, während sie fast unausgesetzt nach demfremden Schiffe blickten.

ES wurde Mittag, bevor man über den Charakter des fremdenSchiffes zu völliger Gewißheit kam. Zu dieser Stunde traten aberbeide Schiffe in die Durchfahrt von Mona ein, die Brigg rechtnach windwärts aus der Seite von Porto-Nico, während das Kriegs-schiff so weit nach leewärts lief, daß es stark in den Wind stechenmußte, um den Kurs um die Insel zu nehmen.

Man konnte jetzt den Rumpf des letzteren sehen und sich völligüberzeugen, daß es ein Kreuzer, und zwar ein Kreuzer von einigerGröße war.