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diesem Pflegte er das Wetter zu wägen, und dann schrieb er cs indas Logbuch ein: „Heute schweres Wetter, oder morgen leichtesWetter", wie es sich eben fügte, und dieß kam ihm aufseinenReisen mächtig zu statten.
„Mistreß Budd hat sich blos in dem Namen des Instrumentsgeirrt; sie wollte „Barometer" sagen!" warf Mulsord sehr gele-gen ein.
Rosa warf ihm einen dankbaren und erheiterten Blick zu. Ob-gleich sie selbst von allen diesen Dingen nicht das geringste ver-stand , kam ihr doch all' das Wissen ihrer Tante stets ziemlich ver-dächtig vor. Es war ihr daher angenehm, sich bei dieser Gelegen-heit zu vergewissern, daß der Mißgriff der alten Dame nur einsehr unbedeutender war.
„Nun, es ist möglich, daß es der Barometer war; denn ichweiß, daß er beide Instrumente hatte," begann die Tante wieder.„Barometer oder Thermometer, Quadrant oder Sextant, -— derUnterschied ist nicht groß. Es sind eben Instrumente, und bis-weilen brauchte er das eine und dann wieder das andere. DieSeeleute nehmen auch die Sonne an Bord auf, und dazu habensie gleichfalls ein Instrument, wie sie eines haben, mit dem sie dasWetter wägen. Manchmal nehmen sie au Bord auch die Sterneund den Mond auf, und „füllen ihre Schiffe mit den Himmels-körpern", wie ich meinen geliebten Gatten hundertmal habe sagenhören. Das Merkwürdigste zur Sec ist aber, wie ich von allenSeeleuten habe erzählen hören, wenn man die Linie passirt, undich hoffe, liebe Rosy, wir werden die Linie passircn, und du undich werden sie sehen."
„Was ist die Linie, Tantchen, und wie passiren sie dieSchiffe?"
„Die Linie, meine Liebe, ist ein Platz in dem Meere, wo dieErde in zwei Theile gctheilt ist; den einen Theil heißt man denNordpol und den andern Theil den Südpol. Neptun wohnte in
Kapitän Spike. 4