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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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genommen, nicht zu den höhern Ständen gehörst, und wir lebennicht in einer Zeit oder in einem Lande, wo Ansichten solcher Artüber die festen Gränzen der Vernunft hinausschweifen dürften.Du und Lucy wurden auf gleicher Stufe erzogen und im Ganzenbildet dies das Haupterforderniß für eine eheliche Verbindung."

ES lag allerdings viel gesunder Sinn in Mr. Hardinge'sWorten und ich begann einznsehen, daß Stolz und nicht Demuthmir bei meinem Glücke in den Weg getreten war. Da ich aberzuversichtlich glaubte, daß es nunmehr zu spät sey, so wünschte ichden Gegenstand des Gesprächs zu ändern, da ich eines meiner hei-ligsten Gefühle dadurch verletzt fühlte. Um also der Unterhaltungeine andere Richtung zu geben, bemerkte ich mit einigem Nachdruck,indem ich eine Gleichgültigkeit affektirte, welche nicht in meinerEmpfindung lag:

Trage was du nicht ändern kannst/ sagt das Sprichwort,Sir, und so will ich mich bestreben, künftig in der Liebe zu meinemSchiff ein Seemannsglück zu finden. Ueberdies, wenn Andrew Dre-wett auch gänzlich außer Frage stände, so wäre eS jetzt in anderemSinne ,zu spät', denn wer früher in meiner Lage, bei völliger Sor-genfreheit im Punkte des Vermögensder Geliebten, als sie nock-arm war, seine Hand anzubieten zögerte, kann sich jetzt unmöglichum die Erbin von Mrs. Bradfort's Reichthümern bewerben. Soviel Schwäche besitze ich aber doch »och. daß ich zu wissen wünschte,ehe wir den Gegenstand für immer beschließen, warum Mr. Drewettund Eure Tochter sich nicht vermählen, wenn sie einmal mit ein-ander verlobt sind? Vielleicht bloS wegen Lucy's Trauer?"

Ich selbst habe es keiner andern Ursache zugeschrieben. Ruprechtist ganz von seiner Schwester abhängig und ich kenne Lucy darauf,bin völlig überzeugt, daß sie wenn nicht ein außerordent-licher Fall dazwischen kommt ihrem Bruder die Hälfte von ihrerMuhme Vermögen abtreten wird. Dies kann erst geschehen, wennMilci Wallingfoed, 42