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mögen im Besitze seiner Kinder war, ganz reich vorkam, obgleicher cS gewissenhaft vermied, von den hübschen Einkünften, welcheihm als dem Testamentsvollstrecker durch die Hände kamen, auchnur einen Thaler für sich selbst zu verwenden. Das Alles gehörteLucy, welche selbst während ihrer Minderjährigkeit zn dessen Em-pfange berechtigt war, und an sie bezahlte er auch vierteljährlichsämmtliche Gelder bis auf den letzten Cent, während die Schwestersodann für Ruprechts zahlreiche Bedürfnisse Sorge trug.
Ich fand natürlich das Ganze bis auf den Heller hinaus inOrdnung; die erforderlichen Papiere wurden unterzeichnet, die An-waltsvollmacht vernichtet und so trat ich in den vollen Besitz mei-nes EigenthumS. Ein unerwartetes Steigen der Mehlpreise hattemeine Landeinkünfte dieses Jahr auf die hübsche Summe von neun-tausend Thaler» gesteigert — doch waren dies nicht eigentlichEinkünfte sondern vornehmlich Gewinn aus dem Ertrage derMühlen. Meinen baaren Kassenvorrath dazugeschlagen, fand ich,daß ich gerade über dreißigtausend Dollars verfügen konnte; dazukam noch der Werth meines Schiffes und so ergab sich eine Summe,welche mich zu einem sorgenfreien Manne machte und mir bei klu-ger Verwaltung den Weg zum Wohlstände eröffnete.
Wie gerne hätte ich jeden Cent davon hingegeben, wenn ichGrace wieder so gesund und glücklich hätte sehen können, als sie indem Augenblicke war, da ich sie vor meiner Abfahrt auf der Krisisbei Mrs. Bradfort verlassen hatte!
Nachdem wir die Zahlen bereinigt hatten, setzte ich mich mitMr. Hardinge zu Pferde, um mein Gut zu bereiten und den Zu-stand desselben zu beaugenscheinigen. Unser Weg führte an demkleinen Pfarrhaus und an Mr. Hardinge's Gütchen vorüber: derehrliche einfache Geistliche erhob alsbald eine Lobrede über dieSchönheiten seines eigenen ,Sitzes und vermochte die Freude nichtzu beschreiben, mit der er in seine alte Wohnung zurückkehreu