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ohne zu viel Aufmerksamkeit zu erregen, mii mir sprechen konnte;„Du hier und wir wußten nichts davon!"
Ruprecht hatte von unserem Zusammentreffen auf der Straßenichts erwähnt — das war klar. Er schien etwas beschämt undbeugte sich vor, um zu bemerken:
„Ich muß gestehen, Lucy, ich vergaß Dir zu sagen, daß ichKapitän Wallingford auf dem Wege zum Obrist und Miß Mertonbegegnete. O, wir hatten eine lange Unterredung zusammen, unddas wird Dir eine Erzählung vergangener Ereignisse ersparen."
„Nichtsdestoweniger darf ich bekennen, wie glücklich ich bin,Miß Hardinge so Wohl aussehend zu finden und meinen früherenPassagieren meine Achtung bezeugen zu können," versetzte ich.
Natürlich reichte ich dem Major und Emilien die Hand, ver-beugte mich gegen Drewett, wurde seiner Mutter vorgestellt undzum Eintritt in die Loge eingeladcn, da es nicht ganz üblich war,sich zwischen dem Parterre und den vorderen Reihen zu besprechen.Ich vergaß meine klugen Borsätze und stand in drei Minutenhinter Lucy.
Andrew Drewett hatte die Artigkeit, mir seinen Platz anzu-bieten, wenn gleich mit einer Miene, welche deutlich genug sagte:„was kümmere ich mich um ihn; er ist ein Schiffsherr und ich einMann der Mode und von Vermögen, der jeden Augenblick seinenSitz wieder einnehmen kann, während der arme Teufel die Gele-genheit blos dann 'erhaschen darf, wenn er gelegentlich in denHafen kommt." Wenigstens bildete ich mir ein, in scinemWesenetwas Aehnliches wahrzunehmen.
„Danke Ihnen, Mr. Drewett," flüsterte Lucy in ihrer süßestenWeise. „Mr. Wallingford und ich sind sehr, sehr alte Freunde— Sie wissen, er ist^Grace'S Bruder, Sie sind ja in Clawbonnygewesen" — Drewett verbeugte sich recht artig — „und ich habeihm tausend Dinge zu erzählen. So, MileS, setz' Dich zu mirund laß mich nur gleich die Geschichte Deiner Reise vernehmen."