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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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noch, nachdem neun Zehntel der Zuschauer sich bereits ins Foyerverlaufen hatten.

An der Aufmerksamkeit, welche Lucy allenthalben gespendetwurde, konnte man leicht bemerken, welche Veränderung mit ihrvorgegangen war. Die Damen in den Hauptlogcn nickten undlächelte» ihr alle zu, und die Hälfte der fashionablen jungen Herrndrängte sich um ihre Loge oder trat sogar ein, um ihre Kompli-mente anzubringen. Mir kam es vor, als ob Andrew Drewctteine selbstzufriedene Miene annehme, welche zu sagen schien:dieHuldigung, die ihr dieser jungen Dame zollt, wird mittelbar auchmir erwiesen."

In Lucy'S Benehmen so weit eS Einfachheit und Natür-lichkeit betraf vermochte selbst meine eifersüchtige Wachsamkeitauch nicht die geringste Veränderung zu entdecken. Sie mochtevielleicht etwas frauenhafter erscheinen, als da ich sie das letztem»!gesehen hatte, denn sie stand jetzt in ihrem zwanzigste» Jahre;aber die Aufmerksamkeiten, die ihr gezollt wurden, brachten kei-nerlei sichtbare Aenderung in ihrem Wesen hervor.

Ich stand, ganz in diesen Anblick versunken, in nachstnnenderStellung seitwärts gegen die Loge gekehrt, als ich einen unter-drückten Schrei wie von Lucy'S Stimme vernahm. Ich war ihrzu nahe, um mich irren zu können, und alles Blut strömte mirgewaltsam nach dem Herzen. Im Umwenden sah ich das theureMädchen, wie sic, mit hochgerötheten Wangen und die Augen aufmich geheftet, mir ihre Hand aus der Loge entgegenstreckte.

Ich war erkannt, und in der Ueberraschung hatte sie wiederjene ganze alte Freundschaft an den Tag gelegt, welche einst inder Einfalt und Wahrhaftigkeit unserer Kinderjahre zwischen unsbestanden hatte.

MileS Wallingford!" sagte sie, als ich herankam, um diedargebotenc Hand zu ergreifen, sobald ich so nahe war, daß sie.