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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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weilen die haben aber auch besondere Mücken im Kopf» wieJedermann weiß."

Ganz richtig; vermuthlich geschah cs aus Nnkcnntniß desGebrauchs» daß dem Burschen, den ich meine» nichts Bessereseinfiel» als er den Ort taufte."

Mr. Brigham war kein Narr» sondern bloS ein Schwätzer:er verstand den Wink und ließ Markte mit seinen Fragen unge-schoren. Dafür versuchte cr'S mit Neb; allein der Bursche hattebereits seine Ordre und befolgte sle so buchstäblich» daß wir unsvierzehn Tage später zu Bordeaux trennten» ohne daß Eines derFamilie die geringste Entdeckung gemacht hätte.

Ich war herzlich froh, ihrer los zu werden; und doch, so kurzauch unser Berkehr gedauert hatte, er äußerte doch gleichwohlmerklichen Einfluß auf mein künftiges Glück. So weit führt dieseüble Angewöhnung leichtsinnigen Geschwätzes: man schenkt manchenWorten Glauben» welche in Unwissenheit auSgesonnen und über-haupt nur gesprochen werden» um eine der verächtlichsten Leiden-schaften zu befriedigen.

Doch kehren wir zu meinem Schiffe zurück.

Wir erreichten Bordeaux ohne weitere Ereignisse oder Verzö-gerungen. Ich lud aus wie gewöhnlich und fing an» mich nacheiner andern Fracht umzusehen. Es war meine Abficht gewesen»nach New-Vork zurückzukehre» und die Festlichkeiten wegen erreichterVolljährigkeit zu Clawbonny abzuhalten; aber ich muß gestehen,das Geträtsche dieser ewigen Klatschweiber, der Brigham'S» hattemeine Sehnsucht» die Heimath so bald wieder zu sehen» bedeutendverringert.

Es wurde mir zwar eine Fracht nach New-Uork angcboten;allein ich verschob meine Antwort» bis der Cargo an ein anderesSchiff vergeben war. Endlich wurde mir der Vorschlag gemacht»mit einer Ladung Weine und gebrannter Wasser nach Kronstadt inRußland zu fahren» und ich nahm das Anerbieten an.