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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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meine Schiffsdienste. Da ich kein Fahrzeug zur baldigen Abfahrtbereit fand, so vereinigte ich mich mit einem Eingeborenen, derdie Anden überschreiten und nach dieser Seite, nämlich nach derOstküste wandern wollte. Erinnert Ihr Euch noch jener schnee-bedeckten Bergungeheucr, MileS, welche wir längs der ganzen West-küste von Südamerika ein Bischen landeinwärts neben uns sahen?Ihr müßt Euch, denk ich, der Bursche noch Wohl entsinnen."

Ei freilich, sie liegen einem viel zu deutlich, viel zu auffal-lend vor Augen, als daß man sie, einmal gesehen, je wieder ver-gessen könnte."

Nun gut, das sind die Anden; und rauhe Kunden sind sie,das laßt euch nur sagen, ihr Jungen. Ihr wißt, ein Seemannfindet wenig Vergnügen daran, auch auf dem ebensten Stück Erde,auf den schönsten Heerstraßen hinzuwandern, wegen des höllischenAuf und Ab, das Einem da vorkommt; Ihr könnt euch also einenungefähren Begriff davon machen, was wir für eine Zeit verleb-ten, wenn ich euch sage, daß all' die aufgethürmtcn Seen, die wirbeim letzten Sturme gesehen, über einander gestülpt mit diesenhöllischen Anden verglichen, sich doch nur wie ein großer Pfann-kuchen ausgenommen hätten. Die Natur muß sich bei ihrer Er-schaffung selbst überboten haben und da sie nun einmal zusammen-geworfen waren, was ist der ganze Vortheil davon? Solche Ge-birge möchten wohl von Nutzen seyn, um Franzosen und Eng-länder auseinander zu halten; so aber läßt man auf der einenSeite der Anden nichts als teuflische Spanier hinter sich, um aufder andern eben so höllische Spanier und Portugiesen wieder zutreffen. Es gelang uns übrigens, unfern Weg darüber zu findenund wir gingen an einem Orte Namens Buenos AyreS vor Anker,von wo ich mich auf einem Küstenfahrer nach Rio durcharbeitete.Dort hatte ich, wie Ihr wißt, auf Hin- und Rückfahrten schonhäufig angelegt, so daß ich mich ganz zu Hause fühlte.»

Und von da nahmt Ihr auf dem Dundee Eure lleberfahrt