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auch in manchen Fälle» war. Ich verdankte ihm mehr als jedem andernLebenden — Mr. Hardinge ausgenommen; den» er halte mich znmSeemanne gemacht und war mir bei meinem Berufe in hundertFällen nützlich gewesen. Dann hatten wir auch so Vieles mit ein-ander erlebt, daß ich ihn als einen Theil meiner Erfahrung be-trachtete und gewissermaßen mit meiner eigenen Seemannslaufbahnidentissclrte.
Ich fürchtete einen Augenblick, der Engländer möchte di- ganzeNacht in seinem jetzigen Zustande bleiben wollen; eine Stunde vorSonnenuntergang sah ich aber zu meiner Freude, wie er sein Fock-segel einsctzte und abzuhalten anstng. Ich hatte schon zwei Stundenfrüher rund geviert, nm mein Gallion in sein Kielwasser zu bringenlind folgte ihm, ohne weitere Segel aufzuhissen. Als aber derFremde bald darauf sein Hauch-, und dann sein Vormarssegel, beideeingerefft, einsctzte, dursten auch wir seinem Beispiele folgen, umgleichen Schritt mit ihm zu halten.
Dies thaten wir denn auch die ganze Nacht; am Morgen hattenbeide Schiffe alle ihre Segel entfaltet, die See ging nicht mehrso gar hoch und eine mäßige Nordbrise begünstigte unsere Fahrt;das englische Schiff stand ungefähr eine Meile lce- und etwas vor-wärts vor uns.
Unter solchen Umständen war es ein Leichtes, ganz aufzuschließcnund die Dämmerung legte deshalb, eben als sich die Mannschaftbeider Fahrzeuge zum Frühstück niedersetzen wollte, neben dem Lee-quartier des Fremden an.
„Was für ein Schiff ist das?" rief ich in der üblichen Weise.
„Der Dundee; Robert Ferguson, Schiffsherr — was für einSchiff seid ihr?"
„Die Dämmerung; MileS Wallingford. — Wo seid ihr her?"
„Von Rio Janeiro, gehen nach London. — Wo kommt ihr her?"
„Von New-Uork, nach Bordeaux bestimmt. Das war eintüchtiger Sturm, den wir da bestanden."