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iung in die Wellenschliichten gejagt. Allein in demselben Augen-blicke schien sowohl mich, wie den andern Kapitän, der gleiche Ge-danke zu beherrschen, denn statt sich zu bemühen, noch weiter voneinander abznhalten, ließ der Eine sein Steuer back-, der Andereaber steuerbord stellen, bis wir beire, wenn auch mit entgegenge-setzter Vierung, beim Winde kamen.
Der Engländer setzte sein Kreuzstagsegel ein, was ihm zwarkeineswegs sehr gut bekam, ihm aber offenbar weit weniger Gefahrbrachte als das Lenzen. Die Wellen schlugen ihm fortwährendüber Bord, doch ohne wesentlichen Schaden zu verursachen.
Die Dämmerung dagegen legte gleich einer Ente bet, ohneein Stückchen Leinwand zu entfalten, bis auf ein übriges Stagsegel,das vom BcsanmarS abwärts gestoppt wurde, was das Schiff nichtnur völlig lenksam, sondern auch trocken erhielt. Manchmal freilichprallten ihre Büge mit einem ungewöhnlich schweren Burschen zu-sammen und dann bekamen wir vorn einige Orhoft Wasser gespen-det, das aber ebenso schnell wieder leewärts ablief, als es wind-wärts hereingekommen war.
Mit Tagesneige brach sich der Sturm; das Weiter wurde ge-mäßigter und Wind wie See begannen zu sinken.
Wären wir allein gewesen, so hätte ich keinen Augenblick ge-zögert, mein Schiff vor den Wind zu stellen, einige Segel aufzu-ziehcn und meinen siühern Kurs wieder anzutreten: allein derWunsch, den Fremden zu sprechen und mich mit Marble in Ver-bindung zn setzen, war so stark, daß ich mich nicht hiezu entschließenkonnte. Mit mir, Talcott, Ncb, dem Kajüten-Proviantmeister undsechsen von den BormarSgasten zählten wir unser zehn, denen derErstcuermann bekannt war, und von allen zehn wurde auch nichteine Stimme laut, welche seine Identität in Zweifel zog. Ichbeschloß deßhalb, bei dem Engländer zu bleiben, um wenigstenseinige Nachricht von meinem alten Freunde einzuzichcn.
Was mich betrifft, ich liebte Marble, so rauh und sonderbarer