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das wirbelnd, gleich dem Habicht, der seine Schnur durchbrochen,eine Biertelmeile forttrieb, ehe eS ins Wasser fiel — dann schüt-telte er den Kopf. Auch mir mißfiel das furchtbare Zerren desFocksegels, wenn es von Zeit zu Zeit zusammen fiel, dann wiederauseinander fuhr und jeden Bogen abzureißen, jedes Band, dasmit Blak oder Spiere zusammenhing, zu sprengen drohte.
„Wir müssen das große Fockscgel einhissen, Mr. Talcott,"bemerkte ich, „sonst werden wir etwas verlieren. Das Schiff voruns ist, wie ich sehe, völlig segellos und es wäre besser, wir befän-den uns ebenso wohl geborgen. Ich möchte einen solchen Windnicht gerne ganz verlieren, sonst wäre cS gescheuter, wenn wir bei-drehten. Bemannt sogleich die Bauchgordingen und die Geitaueder Nntcrsegcl und wartet dann aus einen günstigen Moment."
Wir hatten — ein Jugendfehler — unsere Segel zu langebeibehalten: da ich sie aber jetzt zu kürzen beschlossen hatte, somachten wir uns mit vollem Ernste und mit all der Borficht daran,welche die Umstände verlangten. Sämmtliche verfügbare Mann-schaft wurde an die Geitaue und Bauchgordingen gestellt, mit demstrengen Befehle, im rechten Augenblicke alle Kräfte aufzubieten.Der erste Steuermann beaufsichtigte die Halse, der zweite dieSchoote — ich selbst wollte das Segel einnehmen.
Ich wartete, bis eS zusammen sank und dann, als eben das Schiffzwischen zwei Wasserbergen begraben war und man in keiner Rich-tung auch nur auf hundert Schritte vor sich sehen konnte, währenddas Segel geradezu gegen den Mast schlug — gab ich die übliche Ordre.
Alles hielt aus Leibeskräften und wir hatten die Geitauebereits gelöst, als das Schiff aus der Höhlung in den Sturm hin-austrat, der eS mit seiner ganzen Wuth erfaßte, das Segel miteinem Nucke wieder aufblähte und Alles mit sich riß, als wärendie Kardeelen bloße Spinnweben gewesen. — Im nächsten Augen-blicke war das Segel in Fetzen.
Dieser Unfall kränkte mich ebenso sehr, als er mich beim-