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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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tung, sich »ach Jeglichem zu erkundigen dies Alles zur Vollendunggebracht durch die Journale, welch- sich die Gewalt anmaßeu, hinterdie Gardinen, ja sogar bis in das Herz einzndringen und alle Ge-heimnisse bloS zu legen. Wäre eS da ein Wunder, wenn wir mitder Zeit eine Nation von Klaischbasen würden? Mit meinenPassagieren wenigstens kam es so weit, daß sogar Neb sie alsschädliches Geschmeiße betrachtete.

Was auch der Grund sehn mag ob vielleicht die Anwesen-heit dieser losen Zungen auf meinem Schiff, ich weiß cs kaumso viel aber ist gewiß: sobald Salem gehörig dnrchgehechelt warund ein schwerer Angriff ans Boston gemacht wurde, änderte sichdas Wetter. Es begann in einzelnen Stößen bald aus dieser, baldaus jener Himmelsgegend zu stürmen, bis das Schiff seine Segelganz verkürzt hatte, ans Furcht, unvorbereitet erfaßt zu werden.Endlich schlossen diese Launen des Windes mit einem furchtbarenOrkan, wie ich ihn noch selten erlebt hatte und auch später fastnie wieder erfahren habe.

ES ist ein starker Jrrthum, wenn man glaubt, die schwerstenStürme fielen in die Herbst-, Frühjahrs - und Wintermonate: dieheftigsten, die ich jemals dnrchgemacht, fanden immer in der Mitteder warmen Jahreszeit Statt. Sie ist die Zeit der Orkane, undaußerhalb der Tropen, wie ich glaube, Wohl auch die Periode derStürme. Diese wiederholen sich allerdings nicht jährlich, denn oftdauert es eine lange Reihe von Jahren, bis einer anftritt: ist diesaber der Fall, dann darf man ihn auf unseren Meeren auch gewißim Juli, August oder September erwarten.

Der Wind begann diesmal aus Südwesten; ein paar Stundenlang blieS er mit aller Macht und trieb uns mit eilf Knoten Ge-schwindigkeit in unserem Kurse weiter. Je mehr die See aufwogteund wir unsere Segel kürzten, desto mehr ließ unsere Geschwindig-keit nach: gleichwohl müssen wir in den ersten zehn Stunden mehrals hundert Meilen zurückgelegt haben. Der Tag war hell, wol-