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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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keiitos, sonnig und sogar mild und die rasche Luftströmung, die anuns vorüberwirbelte, fiel nuS durchaus nicht unangenehm.

Mit Sonnenuntergang aber wollte mir die Gestaltung deSHorizonts durchaus nicht gefallen: mit den drei Marssegeln, ein-fach gerefft, mit dem großen Mars- nebst dem Bormaisstagscgelließen wir unser Schiff sich durcharbeiten allerdings sehr kurzeLeinwand für ein Fahrzeug, das den Wind fast gerade über demHackbord hat. Ilm nenn Uhr wurden die zweiten Neefbänder umge-schlungen, um zehn Uhr begannen wir das Kreuzmarssegel zu be-schlagen; dann begab ich mich zur Ruhe, da ich das Schiff fürwohlgeborgen hielt und hintcrlicß den Steuermännern den Befehl,die Segel zu vermindern, falls das Schiff zu heftig stauchen oderdie Spieren in Gefahr gerathen sollte»; überhaupt sollte manmich wecken, sobald sich etwas Bedenkliches ereignete.

Ich wurde erst bei Tagesanbruch gerufen; Talcott legte mirdie Hand ans die Schulter mit den Worten:

Ihr thätet am Besten, aufzustehen, Kapitän Wallingford, wirhaben einenRäuber"'' und ich bedarf ein wenig Eures Raths."

Und in der That, es war ein Räuber, das sah ich, sobald ichdas Deck erreichte. Das Schiff stand unter seinem großen Fock-und enggerefften Hanptmarssegel eine Stellung, welche man beiunserem Kurse lange Zeit beibehalten konnte, die aber, wie ich so-gleich bemerkte, im jetzigen Augenblick zu vollseglig für uns war.Ich gab daher augenblicklich Befehl, das Marssegel einzunehmen.

Trotzdem, daß wir dem Winde jetzt nur noch eine starkvermin-derte Fläche darboten, war doch das Zerren am Segel, sobald wirdessen beide Hörner genugsam gelockert hatten, so übermenschlich,daß das Schiff bis auf den Grund erschüttert wurde. ES war einWunder, daß wir unfern Mast retteten oder die Leinwand über-haupt noch aufzurollen vermochten: einmal glaubte ich schon, wir* «Orkan" in der Seemannssprache. D. u.