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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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diente, nicht Wohl entgehen, und so erfuhren sie denn, daß Mr.Hardingc mein Vormund war, daß Ruprecht und ich unsere Knaben-jahre zusammen verlebt hatten, und daß Lucy noch am Tage unsererAbfahrt mein eigenes HauS bewohnte.

Dieses Bischen reizte natürlich ihren Appetit noch mehr, undgegen Ende der Woche mußte ich mich auf eine Weise eraminirenund auSpunipen lassen, daß selbst die Daumenschraube nicht hättewirksamer seyn können. Ich hielt mich aber mit aller Geschicklichkeitans Negationssystem und wußte meine Inquisitoren mehr als ein-mal recht hübsch von mir abzuschütteln, bis ich zuletzt entdeckte,daß Wallacs Mortimer, der sich nicht langer foppen lassen wollte,sich hinter Neb gemacht hatte, um eine klarere Einsicht in meinePrivatangelegenheiten zu erhalten!

Der Leser wird vermuthlich nicht eben lüstern seyn, noch mehrvon diesen Leuten zu hören, welche mit meinem Leben bloS durchdie Besorgnisse in Verbindung standen, die großen TheilS nursie über Lucy'S Neigungen in meiner Seele wach erhielten. Soviel wenigstens hatten sie bewirkt: und ich sah mich genöthigt, michihrer Macht zu unterwerfen, wie wir Alle mehr oder weniger vonSchuften und Narren mißbraucht werden.

Dies Alles war übrigens die Frucht eines mehrwöchcntltchenVerkehrs, und ich habe den Zeitereignissen ein wenig vorgcgriffen,um die Dinge im Zusammenhänge vorzutragen.

Bon der schon oben erwähnten Brise begünstigt, lief dieDämmerung gegen zwei Uhr über die Sandbank und entfernte sichin Gemeinschaft mil der kleinen Flotte von amerikanischen Segeln,welche zu gleicher Zeit ausliefe», an leichter Boleine vom Lande.Bei Sonnenuntergang war Navesink bereits verschwunden und ichbefand mich abermals auf offener See.

Wir waren gerade in der Periode, da der Handel Amerika'Sauf seinem Höhepunkte stand. Der von der jungen Republik i»dem Streit- mit den Franzosen an den Tag gelegte Muth hatte