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müthsstimmung! Die Namen waren alle richtig, einige unter den Ne-bensachen sogar wahrscheinlich, wenn auch nicht ganz genau berichtet— aber wie konnten sie diesen Fremden — denn das waren sie eigent-lich doch — bekannt sehn? Stand die Kunst der Klatscherei mitall ihren Niederträchtigkeiten, Lügen, Einfällen, Ersindungcn undGrausamkeiten so sehr im Vorthcil gegen den Berkehr ehrbarer,vertrauensvoller Personen, daß sie ihre Jünger befähigte, Thatsachcnzu entdecken, welche den Augenzeugen, und zwar Solchen verborgenblieben, welche sich schon von selbst aufs Tiefste dafür interessirten,nicht getäuscht zu werde»? Ich fühlte mich überzeugt, sobaldich MrS. Greenes Namen erwähnen hörte, daß meine Passagierenicht zu der guten New-Uorker Gesellschaft gehört hatten und schloßmit allem Recht, daß die Hälfte von dem, was sie sagten, gegrün-detem Zweifel unterlag — aber doch, wie konnten sie etwas vonDrewetts Neigung für Lucy wissen, wenn ihre Nachricht nichtziemlich genau war?
Ich will keineswegs versuchen, alle die Klatschereien zu wie-derholen, welche zu Tage kamen, während das Schiff die Baihinabfuhr — es war jedenfalls vollkommen genug, um mich nochunglücklicher zu machen, als ich um Luch willen schon gewesen war.Ich konnte und mußte diese Leute verachten — das war allerdingssehr leicht: aber Alles, was sie gesagt und vermuthct hatten, zuvergessen, das fiel schon schwerer. Das eben ist der Fluch dieserunbedachten Schwatzhaftigkeit, daß man nie weiß, was man glaubensoll, was nicht.
Trotz meines Widerwillens — trotz des festen Entschlusses,zu dem Handelszweige dieser Leute meinerseits auf keine Weise bei-zutragen, fand ich es doch sehr schwer, ihren endlosen FragenauSzuweichen. Wie viel sie mittelst des Negationsverfahrens her-ausbrachten, weiß ich nicht; durch direktes Bejahen vermochten siejedenfalls nur wenig von mir zu erlangen. Einiges freilich konnteso unermüdlichen Leuten, denen das Klatschen als Lebenszweck