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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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Auch war zwischen mir und Lucy nie etwas vorgefallen, wasnicht ohne Bedenken sofern die Regeln des Verkehrs dabeiins Spiel kamen unserm langen und frühzeitigen Umgängezugeschrieben werden konnte» obwohl ich mir manchmal einbildcte,ich könnte mir hundert Fälle znrückrufcn, wo Lucy die tiefste An-hänglichkeit für mich an den Tag gelegt habe; ebenso wenigzweifelte ich, daß auch sie das Gemälde nmdrehen und ebenso vieleProben anfweisen könne. Das Alles war aber bloS Sprache desHerzens oder hatte ich'S wenigstens dafür gehalten die Zungehatte nie eine Sylbe geäußert.

So besaß auch Grace nichts als Vermnthungen in der Sacheund hatte bereits einzusehen angefangen die Aermste! wie leichtcs denen wird, welche neben einander gelebt haben, ihre Ansichtenin solchen Dingen zu ändern. Kein Wunder also, wenn sie einenderartigen Wechsel bei Menschen, die Jahre lang getrennt gewesenwaren, noch weit eher für denkbar hielt.

Ich habe eS Dir nicht gesagt, MileS," erwiederle Grace nachkurzem Zögern,weil es nicht passend wäre, die Geheimnisse meinerFreundin einem jungen Manne, ja sogar Dir anSzuplaudern, wennes auch in meiner Macht stünde wie dies aber nicht der Fallist, da Lucy mir über ihre Liebe noch nie die kleinste vertrau-liche Mittheilung irgend einer Art gemacht hat."

Niemals!" rief ich und glaubte in dieser befremdendenThatsache mein ganzes Urthei! zu lesen, denn, wenn sie michjemals wirklich geliebt hatte, so konnte die Sache in den Gesprächenzwischen zwei so nahen Vertrauten nicht verschwiegen gebliebenseyn das hielt ich für rein unmöglich!Niemals! Was,auch nie eine mädchenhafte eine kindische Vorliebe! Habt ihreuch niemals eine sulche kindische Vorliebe zu enthüllen gehabt?"

Niemals!" versicherte Grace in festem Tone, obwohl sogarihre Schläfe in hoher Schaamröthe leuchteten.Niemals! Wirwaren mit unserer gegenseitigen Neigung zufrieden und haben nie