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hciraihete, mit einem geringen Legate abfand. Mr. Harbinge istMrs. Bradfort'S gesetzlicher Erbe und cS ist keineswegs unnatür-lich, wenn sie ihr Vermögen denen zu hinterlasscn gedenkt, welchein einem Sinne ebenso gut, wie sie selbst, ein Recht daraufbesitzen."
„Und glaubt man, daß sie Ruprecht zum Erben einsetzen wird?"
„Ich glaube so — wenigstens — ich meine — ich fürchte —Ruprecht bildet sich'S ein; doch wird Lucy ohne Zweifel ihrenschönen Theil davontragen. MrS. Bradfort'S Zärtlichkeit für Lucyist sehr stark — so stark sogar, daß sie sich letzten Winter erbot,sie offen zu adoptiren und beständig bei sich zu behalten. Du weißt,was Lucy für ein treues, warmherziges Mädchen ist und wie leichtes fällt, sie zu lieben."
„Das ist mir Alles völlig neu. — Warum wurde denn dasAnerbieten nicht angenommen?"
„Weder Mr. Hardingc noch Lucy wollten etwas davon hören.Ich war bei der Unterredung zugegen, in welcher die Sachs ver-handelt wurde: unser trefflicher Vormund dankte seiner Muhmefür ihre freundlichen Absichten, erklärte aber in seiner einfachenWeise, so lange ihm noch Leben beschieden scy oder wenigstens solange, bis er sie dem Schutze eines Gatten überantworten oderder Tod sie trennen würde, halte er'S für seine Pflicht, sein Mädchenbei sich zu behalten."
„Und Lucy?"
„Sie besitzt viel Anhänglichkeit für MrS. Bradfort, denn dieseist im Ganzen eine gute Frau, wenn sie gleich, was Welt, Gesell-schaft und dergleichen betrifft — ihre Schwächen hat. Lucy wein tein den Armen ihrer Muhme, erklärte aber auch, sie könne niemalsihren Vater verlassen. Du wirst hoffentlich nicht erwarten," setzteGrace lächelnd bei, „daß sie über einen Gatten ein Wort zu ver-lieren halte?"
„Und wie nahm MrS. Bradfort diese gemeinsame Widerstands-